Alba Berlin : Schwere Serie, leichter Auftakt

Beim Tabellenletzten Bremerhaven tritt Alba heute zum ersten von sechs Spielen in zwei Wochen an.

Lars Spannagel

Zehn Tage Pause haben die Basketballer von Alba Berlin gerade hinter sich – sie werden wohl jeden einzelnen brauchen. Mit dem heutigen Auswärtsspiel in Bremerhaven (17 Uhr, live bei bbl.tv) beginnt für die Berliner eine Serie von sechs Spielen in zwei Wochen. Zweimal treten die Berliner zuhause in der Europaliga an, dazu kommen zwei Bundesliga-Auswärtsspiele und das Pokal-Final- Four in Hamburg. Vor der Pause hatte Alba vier von fünf Spielen verloren und dabei teilweise einen überspielten Eindruck hinterlassen. Der Auftakt heute in Bremerhaven sollte noch die leichteste Aufgabe für den Deutschen Meister darstellen.

Die Eisbären aus Bremerhaven sind momentan abgeschlagen Tabellenletzter und blicken auf eine bislang katastrophale Saison zurück, im Hinspiel waren sie mit der 35-Punkte-Niederlage beim 63:98 in Berlin noch gut bedient. Wenig später provozierte Marcus Slaughter – der bis dahin bester Werfer des Teams – seinen Rauswurf und wechselte nach Frankreich. Zu Jahresbeginn trat Trainer Sarunas Sakalauskas nach 15 Niederlagen in Folge zurück, der Litauer hatte die Mannschaft zuvor neun Jahre betreut und in die Bundesliga geführt. Sein Assistent Algirdas Milonas übernahm das Team. Mit ihm gelang Bremerhaven in den vergangenen Wochen immerhin zwei der sehr drei Saisonsiege. Zu allem Überfluss verletzte sich zuletzt Center Frank Elegar am Knie und fällt bis auf weiteres aus.

Am Donnerstag, wenn der große FC Barcelona nach Berlin kommt, sollten es die Berliner also deutlich schwerer haben als in Bremerhaven. Auch Eisbären-Trainer Milonas räumt ein, dass es für ihn im Moment andere Prioritäten als das Spiel gegen Alba gibt. „Im März spielen wir zuhause gegen die unmittelbare Konkurrenz Gießen, Köln und Tübingen“, sagt Algirdas Milonas. „Da müssen wir hundertprozentig bereit und gesund sein.“

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