Alba Berlin : Wright und Sekulic bleiben

Alba meldet Vollzug: mit dem Center Sekulic und dem Aufbauspieler Wright bleiben zwei Basketballstars für ein weiteres Jahr in Berlin. Daneben gibt es aber noch ausreichend Platz für neue Namen.

Benedikt Voigt

Berlin - Die jüngste Nachricht von Alba Berlin dürfte bei den Fans ein geteiltes Echo gefunden haben. Der Berliner Basketballklub hat bekannt gegeben, dass er die Verträge mit Centerspieler Blagota Sekulic und Aufbauspieler Rashad Wright für eine weitere Saison verlängert hat. Zumindest der US-Amerikaner Wright war in der vergangenen Saison unter anderem wegen seiner Dreier- und Freiwurfschwäche unter den Anhängern von Alba Berlin umstritten. „Das wissen wir“, sagt Albas Manager Marco Baldi, „aber er ist ein Spieler, an den wir glauben.“

Vor allem wissen die Berliner nun, dass Rashad Wright bereits Ende September Alba Berlins neues Team auf dem Feld als Spielmacher führen wird. Dann nämlich steht mit der Qualifikation zur Europaliga bereits der erste Saisonhöhepunkt auf dem Programm. Aus diesem Grund besitzt Beständigkeit in diesem Jahr für Alba Berlin trotz des verpassten Meistertitels eine besondere Bedeutung. „Wir wollten die Kontinuität hochhalten“, erklärt Marco Baldi.

Mit der Center- und Aufbaupostition hat Alba Berlin nun zwei wichtige Schlüsselpositionen besetzt. Alba hatte Sekulic und Wright schon vor einiger Zeit Angebote gemacht, zu offenbar reduzierten Bezügen. „Die Wirtschaftssituation ist bekannt“ sagt Baldi. Beide Spieler haben anschließend den Markt sondiert und sind dann auf die Berliner Bedingungen eingegangen. „Wir sehen bei beiden noch Potenzial nach oben“, erklärt Baldi. Dass Rashad Wright in der vergangenen Saison in den entscheidenden letzten Spielsekunden öfters nicht erfolgreich war, empfindet der Berliner Manager nicht als problematisch. „Er stellt sich der Verantwortung“, sagt Marco Baldi, „das ist das, was man von einem Point Guard erwartet.“ Auch falle Rashad Wright nie unter ein gewisses Niveau. Und Konstanz ist bei Alba bekanntlich zurzeit besonders wichtig.

Doch die nächsten Zugänge der Berliner dürften neue Namen haben. Einen Flügelspieler und einen Power Forward will Alba möglichst bis zum Trainingsauftakt am Montag verpflichten. Eventuell auch einen dritten Centerspieler. Dabei ist die Rückkehr von Ansu Sesay (Baldi: „Eher nicht“) und Patrick Femerling (Baldi: „Die Chance ist nicht supergroß“) unwahrscheinlich. Benedikt Voigt

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