• Alba Berlin zu Gast bei den Frankfurt Skyliners : Verunsichert gegen selbstbewusst

Alba Berlin zu Gast bei den Frankfurt Skyliners : Verunsichert gegen selbstbewusst

Fünfmal hat Alba Berlin inzwischen nacheinander verloren. Und jetzt steht das schwere Auswärtsspiel bei den Frankfurtern Skyliners an.

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Nationalspieler Johannes Voigtmann ist bei den Frankfurtern gut drauf.
Nationalspieler Johannes Voigtmann ist bei den Frankfurtern gut drauf.Foto: picture alliance / dpa

Mit fünf Pflichtspiel-Niederlagen im Gepäck reist es sich nicht gerade unbeschwert. Alba Berlins Basketballer sind zurzeit mit sich selbst beschäftigt und kämpfen darum, sich aus ihrer sportlichen Krise herauszuarbeiten. Möglichst am heutigen Sonntag schon soll das Team von Trainer Sasa Obradovic wieder ein positives Ergebnis – oder zumindest einen überzeugenden Auftritt – zustande bringen. Allerdings gibt es in der Bundesliga derzeit kein schwierigeres Auswärtsspiel als jenes bei den Frankfurt Skyliners (15 Uhr, live bei Sport1).

Wettbewerbsübergreifend haben die Skyliners 13 Mal hintereinander gewonnen und damit einen neuen Vereinsrekord aufgestellt. In der Bundesliga steht die Mannschaft hinter dem Überraschungsteam aus Ludwigsburg auf dem zweiten Tabellenplatz. Zuletzt unterlagen sowohl Vizemeister FC Bayern als auch Meister Bamberg in Frankfurt.

Der kanadische Trainer Gordon Herbert, ehemals auch bei Alba unter Vertrag, setzt auf viele junge deutsche Profis wie Nationalmannschafts-Center Johannes Voigtmann, Power Forward Danilo Barthel oder Spielmacher Konstantin Klein. Voigtmann ist mit 14,8 Punkten und 6,2 Rebounds sogar der effektivste deutsche Spieler der Bundesliga. „Sie sind die Gesichter unseres Clubs“, sagte Trainer Herbert schon vor der Saison über sein deutsches Trio.

„In Frankfurt treffen wir auf die momentan am besten zusammenspielende Mannschaft der Liga“, sagt Obradovic. „Sicher hat Bamberg noch bessere Spieler, aber den besten Teambasketball zeigen derzeit die Frankfurter, denen man ansieht, dass sie sich fast alle schon aus dem Vorjahr gut kennen.“ Im Gegensatz zu den verunsicherten Berlinern strotzen die Frankfurter im Moment vor Selbstvertrauen. Die Voraussetzungen, dass Alba die Krise heute beendet, könnten aus Sicht der Berliner also deutlich besser sein.

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