Sport : Alba gewinnt in Ludwigsburg in letzter Sekunde 74:73

Fabian Heckenberger

Stuttgart - Julius Jenkins, der gerade als „wertvollster“ Spieler der Basketball-Bundesliga ausgezeichnet worden war, nahm den letzten Wurf – und traf nicht. Allerdings tippte sein Mitspieler Aleksandar Nadjfeji den Rebound mit der Schlusssirene in den Ludwigsburger Korb. Seine zwei Punkte in letzter Sekunde bedeuteten den 74:73-Sieg für die Mannschaft von Alba Berlin, die damit auch die Tabellenführung behauptet.

Vor 5200 Zuschauern in der Porsche Arena in Stuttgart, in die Ludwigsburg bei Spitzenspielen ausweicht, hatte es kurz zuvor noch nach einer Überraschung ausgesehen. Der Tabellenelfte traf gut von der Dreierlinie, Alba leistete sich viele Ballverluste. Vor dem letzten Viertel führten die Gastgeber 64:53, ehe Alba in der Verteidigung zulegte und nur noch neun Punkte zuließ. Trotzdem lagen die Berliner kurz vor Schluss noch mit sieben Punkten hinten. Jenkins mit zwei Dreiern und Nadjfeji brachten Alba bei einem Ludwigsburger Korb auf einen Punkt heran. „Dann hat Julius Jenkins die richtige Entscheidung getroffen und ist zum Korb gezogen“, sagte Albas Trainer Luka Pavicevic.

Patrick Femerling spielte in seinem ersten Einsatz nach vierwöchiger Verletzungspause zwölf Minuten und erzielte vier Punkte. „Es war wichtig, unseren Kapitän wieder zu integrieren“, sagte Pavicevic. Erstmals seit seinem Kreuzbandriss im Oktober stand auch Johannes Herber wieder im Kader der Berliner, kam aber nicht zum Einsatz. Fabian Heckenberger

Julius Jenkins ist wertvollster Spieler:

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