Sport : Alba hadert mit der verpassten Chance in Rom

Lars Spannagel

Berlin - Zu Beginn der zweiten Hälfte war die Gelegenheit da: Die Basketballer von Lottomatica Rom schienen sich im Spiel gegen Alba Berlin selbst im Wege zu stehen, rannten sich teilweise gegenseitig um und passten den Ball mehrmals in die Hände der Berliner. Doch Alba konnte die Chance nicht nutzen, geriet sogar in Rückstand und verlor das Europaligaspiel am Ende 64:70 (32:35). „In den entscheidenden Situationen konnten wir einfach keine Punkte machen“, sagt Albas Sportdirektor Henning Harnisch. „Da kann man schon traurig sein.“

Besonders im Angriff lief bei Alba wenig zusammen, ohne den kreativen und leichtfüßigen Julius Jenkins wirkt die Offensive zurzeit statisch und leicht auszurechnen. „Je länger wir ohne Julius spielen, desto deutlicher wird, wie wichtig er für uns ist“, sagt Harnisch. „Aber diese Erkenntnis hilft uns im Moment auch nicht.“ Im heutigen Heimspiel gegen Braunschweig (19 Uhr, Arena am Ostbahnhof) wird Jenkins definitiv fehlen, auch sein Einsatz beim vorentscheidenden Europaliga-Heimspiel am Dienstag gegen Fenerbahce Istanbul ist unwahrscheinlich. Wenigstens darf Alba nach zuletzt drei Niederlagen in drei Auswärtsspielen wieder zu Hause antreten. Lars Spannagel

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