Sport : Alba, Nowitzki, FC Bayern

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In 30 Spielen wird es so weit sein, daran besteht spätestens seit gestern kein Zweifel mehr. Mit der Verpflichtung von Steffen Hamann als letztem Baustein hat der FC Bayern München einen Kader zusammengestellt, der die kommende Saison in der zweiten Basketball-Bundesliga als Aufsteiger beenden wird. Dafür spricht einiges: der Trainer (Nationalcoach Dirk Bauermann), die Erfahrung des Kaders (mehr als 1600 Bundesligaspiele und knapp 300 Länderspiele) und die Professionalität des Vereins. Für den deutschen Basketball ist es ein Glücksfall, wenn sich der wichtigste Fußballklub auch in einer anderen Sportart engagiert und etabliert.

Mit all seiner Wirtschafts- und Medienmacht wird der FC Bayern mehr Aufmerksamkeit auf die Basketball-Bundesliga (BBL) lenken; Ausrüster Adidas hat ohnehin längst erkannt, dass man auch abseits des Fußballs gutes Geld verdienen kann. Mit dem Fürsprecher Uli Hoeneß lassen sich Fernsehverträge leichter aushandeln, der Glanz der Marke FC Bayern ist in der Lage, das bisweilen schulturnhallenartige Image der Liga zu überstrahlen.

Steffen Hamann hat für drei Jahre in München unterschrieben, wenn die Bayern weiter so zielstrebig arbeiten, wird er am Ende seines Vertrages wahrscheinlich erneut um die Meisterschaft mitspielen. In Berlin hieß es bislang immer gerne, es gebe zwei große Namen im deutschen Basketball: Alba und Nowitzki. Jetzt ist ein dritter hinzugekommen.Seite 17

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