Sport : Alba: Ohne vier gegen Paderborn

Berlin - Als Julius Jenkins am vergangenen Dienstag drei Minuten vor dem Ende des Uleb-Cup-Spiels bei Turk Telekom Ankara nach einem Pferdekuss vom Parkett humpelte, bestand seine Mannschaft nur noch aus sieben Spielern – Minusrekord einer Saison, in der Verletzungen den Basketball-Bundesligisten Alba Berlin plagen wie selten zuvor.

„Das Team hat sich definitiv verändert“, sagt Dragan Dojcin, während er seinen Mannschaftskollegen beim Training für das heutige Spiel gegen Paderborn (18.30 Uhr, Max-Schmeling-Halle) zusieht. Es sei beinahe so, als ob die zweite Fünf zur ersten Fünf geworden sei, sagt er und zählt die lange Verletztenliste auf. Goran Jeretin und Johannes Herber erholen sich von einem Kreuzbandriss, Nicolai Simon hat mit einer Entzündung im Rücken zu kämpfen und Dojcin selbst hat sich vergangenen Samstag die Achillesferse gereizt.

Mit Jeretin und Herber zusammen ist Dojcin einer derjenigen, die eine tragende Rolle im Team gespielt hätten – ebenso wie Michael Bradley, der den Verein wegen Unstimmigkeiten schon wieder verlassen hat. Trotz der vielen personellen Veränderungen bietet Alba momentan ansehnlichen Basketball.

Immerhin kann Julius Jenkins heute vermutlich wieder spielen. Albas bester Korbjäger trainierte nach der Oberschenkelprellung bereits wieder mit dem Team. Sein Einsatz würde Alba gegen die Paderborner helfen – die werden nämlich mit ihrem kompletten Kader antreten.mm

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