Sport : Alba überzeugt in Jena beim 89:64-Sieg

Thomas Wolfer

Jena - Respekt ist immer gut, selbst wenn man nur zum Tabellenletzten reist. Für die Basketballer von Alba Berlin bedeutete dies bei Science City Jena, dass es an der kämpferischen Einstellung und der Konzentration nicht mangelte. Und so vermasselte der Bundesliga-Tabellenführer den zuletzt recht erfolgreichen Gastgebern vor 3000 Zuschauern die Erfüllung ihres Traums vom nächsten Erfolg. Beim 89:64 (40:24) waren die Berliner dem Team von Trainer Sean McCaw nahezu in allen Belangen überlegen.

Ohne Dijon Thompson, aber doch mit Goran Nikolic, dominierte Alba von der ersten Aktion an. Vor allem Julius Jenkins, mit 27 Punkten erfolgreichster Berliner vor Aleksandar Nadjfeji (18) und Nikolic (14), überragte. Bei Jena war Jason Miller mit 20 Punkten vorn. Die hochgelobten Alexander Seggelke, Brendan Plavich und Center Ajmat Basit hatte die Alba-Deckung dagegen sehr gut im Griff. Bereits in der ersten Halbzeit baute Alba den Vorsprung kontinuierlich auf zeitweise über 20 Punkte aus. Im Gefühl des sicheren Vorsprungs verwaltete die Mannschaft dann aber in der Folge nicht diesen Vorteil, sondern setzte in den zwei Schlussvierteln noch etwas drauf. Immer dann, wenn Jena doch ein wenig Hoffnung schöpfte, war Alba im Gegenzug erfolgreich. So beim 40:57 im dritten Viertel, als Jenkins mit einem Dreipunktewurf die zuvor erkämpften Proportionen wieder herstellte. So tat Alba Berlin gestern eine Menge für sein Korbverhältnis.

Eine Hiobsbotschaft galt es für Alba- Trainer Lika Pavicevic dennoch hinzunehmen: Kapitän Patrick Femerling war Mitte des zweiten Viertels umgeknickt und hatte daraufhin verletzt ausscheiden müssen. Thomas Wolfer

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