ALBAS PLAY-OFF-START : Das Team hat noch etwas gutzumachen

Nach dem Hickhack zwischen Alba Berlin und der Basketball-Bundesliga (BBL) um die Qualität der Schiedsrichter und Albas Rückzug aus den BBL-Gremien soll heute wieder Normalität einkehren. Wenn Alba Berlin im ersten Play-off-Viertelfinalspiel als Tabellenzweiter der Hauptrunde auf den Siebten Skyliners Frankfurt trifft (17 Uhr, Arena am Ostbahnhof), wollen die Gastgeber den ersten Schritt Richtung Titelgewinn machen. Geschäftsführer Marco Baldi möchte nach dem zweiten Platz im Eurocup „eine sehr gute Saison krönen“, Trainer Luka Pavicevic ist sich bewusst, dass „Alba immer nur daran gemessen wird, ob es gelingt, die Meisterschaft zu gewinnen oder nicht“. Zuletzt war Alba 2008 Deutscher Meister, im vergangenen Jahr scheiterte das Team im Halbfinale mit 2:3-Siegen an den Telekom Baskets Bonn. „Wir haben noch was gutzumachen“, sagt Nationalspieler Steffen Hamann vor dem Play-off-Beginn, der unter dem Motto „Das Beste zum Schluss“ steht. Schon im Viertelfinale hatte der Favorit Alba sich vor einem Jahr erst nach fünf Spielen gegen die Paderborn Baskets durchgesetzt. Auch in diesem Jahr droht eine hart umkämpfte Viertelfinal-Serie. Im März verlor Alba das Heimspiel gegen Frankfurt 70:76, kurz danach trennte sich der Pokalsieger wegen interner Streitigkeiten von Trainer Murat Didin. Sein Nachfolger ist Gordon Herbert, der das Team schon 2004 zum Meister machte. Unter ihm sind die Frankfurter Basketballer, die als extrem defensivstark gelten, noch schwerer auszurechnen als zuvor. „Die Serie ist sehr offen“, sagt Pavicevic. Helen Ruwald

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