Sport : Alle Hoffnungen weggeblasen

Langer und Kaymer kommen beim Golf-Masters mit dem starken Wind nicht zurecht und scheiden aus

Augusta/Georgia - Bernhard Langer und Martin Kaymer sind beim 73. US-Masters der Golf-Profis in Augusta/Georgia am Cut gescheitert. Kaymer spielte am zweiten Tag eine 76er-Runde und verpasste die Qualifikation für die beiden entscheidenden Tage mit insgesamt 147 Schlägen um zwei Schläge. Langer brach nach seinem starken 70er-Auftakt am Freitag (Ortszeit) völlig ein und lag nach einer 80er-Runde am Ende fünf Schläge über dem Cut. Die Führung beim ersten Major-Turnier der Saison teilen sich zur Halbzeit die beiden US-Amerikaner Chad Campbell und Kenny Perry mit je 135 Schlägen.

Kaymer schied bei dem prestigeträchtigen Turnier damit wie schon im Vorjahr frühzeitig aus. „Die Enttäuschung ist natürlich da, denn ich habe ja viel erwartet“, sagte der 24-Jährige frustriert. Der Aufsteiger des Jahres 2008 leistete sich bei schwierigen Bedingungen wegen heftiger Winde sechs Bogeys (eins über Par), denen nur zwei Birdies (eins unter Par) gegenüberstanden. Vor allem beim Putten hatte Kaymer große Schwierigkeiten und brachte sich damit um eine bessere Platzierung. „Ich habe sehr gut gespielt, aber schlecht geputtet“, sagte der enttäuschte Profi aus Mettmann nach dem frühen Ausscheiden.

Noch schlechter als Kaymer erging es am zweiten Tag Routinier Langer. Der 51-Jährige, der zum Auftakt noch mit einer starken 70er-Runde überrascht hatte, kam am zweiten Tag mit dem Wind überhaupt nicht zurecht. „Es hat ganz schön geblasen“, sagte der Anhausener. Langer leistete sich sieben Bogeys und sogar ein Doppel-Bogey. Zu viel, um den Sprung in das entscheidende Wochenende noch zu schaffen, zumal er nur ein Birdie spielte. Am Ende lag der deutsche Golf-Star mit 150 Schlägen sechs über Par und verpasste den Cut deutlich.

Weit hinter den Erwartungen zurück blieb auch Tiger Woods. Der Weltranglisten-Erste ließ einer durchwachsenen 70er-Runde zum Auftakt am zweiten Tag eine schwache 72er-Runde folgen und liegt auf dem geteilten 19. Rang bereits sieben Schläge hinter der Spitze zurück. „Die Bedingungen waren hart“, sagte der 14-fache Major-Sieger einsilbig. Voller Selbstvertrauen war hingegen Woods'' Landsmann Perry, der nach einer starker Leistung eine Bilanz von 67 Schlägen hatte und zum Führenden Campbell aufschloss. „Ich glaube wirklich, dass ich dieses Turnier gewinnen kann“, sagte der 48-Jährige aus Kentucky, der im Falle eines Sieges der älteste Major-Sieger sein würde.dpa

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