Sport : Anklage gegen Kenteris verschoben

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Athen Der Dopingfall der griechischen Sprinter Konstantinos Kenteris und Ekaterini Thanou droht zu einem juristischen Dauerstreit zu werden. Trotz mehrmonatiger Untersuchungen erhob die Athener Staatsanwaltschaft auch gestern keine Anklage. Der Fall soll nun in zwei verschiedene Verfahren aufgeteilt werden. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Athleten durchatmen können. Juristen gehen davon aus, dass der Dopingskandal in den nächsten Monaten vor Gericht kommt. Offenbar will die Staatsanwaltschaft weitere Beweise sammeln und in diesem Zusammenhang auch Abgeordnete des Parlaments befragen.

Zunächst soll das Parlament in Athen entscheiden, ob die Immunität einiger ehemaliger Sportminister und heutiger Abgeordneter aufgehoben wird. Es soll untersucht werden, wohin staatliche Gelder geflossen sind, die dem Trainer der beiden Sprinter, Christos Tsekos, gezahlt wurden. Die Behörden hatten in Tsekos’ Büros Dopingmittel gefunden.dpa/Tsp

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