Sport : Assauer wird Präsident bei Schalke

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Gelsenkirchen - Manager Rudi Assauer hat sich dem Druck des Aufsichtsrates gebeugt und übernimmt am 1. August 2006 das Präsidenten-Amt beim FC Schalke 04 vom bisherigen Vorsitzenden Gerhard Rehberg. Mit der Umstrukturierung der Führungsspitze setzt der Verein die Forderung des Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies um. „Diese Entscheidungen hatten wir zwischen Aufsichtsrat und Vorstand schon vor geraumer Zeit besprochen, nur das Übergabedatum offen gelassen. Mir war es wichtig, dass wir nun zu einem frühen Zeitpunkt den Termin des Amtswechsels konkretisieren, um weitere Diskussionen zu vermeiden“, sagte Tönnies.

Die von Tönnies forcierte Neuordnung wurde möglich, weil Präsident Gerhard Rehberg sich freiwillig zurückzieht. Mit Rehbergs Ausscheiden, der seit 1994 im Amt ist, verkleinert sich der Vorstand von fünf auf vier Personen. Neben Assauer gehören dem Gremium weiterhin Josef Schnusenberg, Peter Peters und Andreas Müller an.

Offiziell heißt es, an der bereits vorhandenen Aufgabenteilung innerhalb des Vorstands werde festgehalten. Assauer soll als Vorsitzender die Repräsentationsaufgaben von Rehberg übernehmen und insbesondere Müller weiterhin zur Seite stehen. De facto wurde mit dem Wechsel nach 12 Jahren das Ende der Manager-Ära Assauer beim FC Schalke 04 festgezurrt. Der 43-jährige Müller, seit gut fünf Jahren als Leiter der Lizenzspielerabteilung Assauers Assistent, wird künftig als Manager für alle sportlichen Belange allein verantwortlich sein. dpa

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