Sport : Auch Erwachsene haben ADS

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Auch Erwachsene können unter dem AufmerksamkeitsDefizit-Syndrom (ADS) leiden. Man nimmt an, dass zwei von drei Kindern mit ADS auch später im Leben noch Probleme mit dieser Störung haben. Während bei Kindern mangelnde Aufmerksamkeit, Sprunghaftigkeit und Hyperaktivität im Vordergrund stehen, äußern sich die Probleme bei Erwachsenen etwas anders, nämlich in „ chaotischem “ Verhalten: Mangelnde Ausdauer im Beruf, Unzuverlässigkeit, Vergesslichkeit, wenig Selbstvertrauen und das Unvermögen zum Zuhören sind typisch. Auf der anderen Seite sind ADS-Gestörte nicht selten kreativ und begeisterungsfähig. Nach US-Schätzungen sollen zwischen zwei und vier Prozent aller Erwachsenen an ADS leiden. Die Behandlung hat im Wesentlichen zwei Säulen: psychotherapeutische Betreuung und die Arzneitherapie mit dem Stimulans Methylphenidat („Ritalin“). Der Wirkstoff ist mit den Amphetaminen verwandt und steigert Konzentration und Leistungsfähigkeit . Er unterliegt der Betäubungsmittelverordnung. Nach nationalen und internationalen Dopingregeln ist Methylphenidat nicht zugelassen, weil es ein Stimulans ist. wez

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