Sport : Auch Köln muss zurück in die Zweite Liga

Erik Eggers

Köln - Am Mittwochabend hat der 1. FC Köln nicht gespielt, aber es hat ihn dennoch erwischt. Er steht genau wie der MSV Duisburg vorzeitig als Absteiger aus der Fußball-Bundesliga fest. Dabei waren die Verheißungen so groß gewesen vor der Aufstiegssaison 2004/2005.

Der 1. FC Köln werde „nie mehr Fahrstuhlverein sein“, sondern „in ein paar Jahren zu den Spitzenklubs in Deutschland gehören“, hatte Wolfgang Overath damals den Mitgliedern in einer mitreißenden Bewerbungsrede versprochen, bevor diese ihn zum Präsidenten kürten. Und zu Beginn dieser Saison wagte sogar Claus Horstmann, der ansonsten zurückhaltende Finanzgeschäftsführer des Klubs, eine scheinbar wenig kühne Prognose, als er die fünf Millionen Euro schwere Fan-Anleihe vorstellte. „Mit einem solchen Etat ist noch keine Mannschaft aus der Bundesliga abgestiegen“, sagte er angesichts des Etats in Höhe von 43 Millionen Euro. Aber ist es doch anders gekommen. Einige prophezeien Köln nun den Absturz, weil das Publikum die ewige Reise zwischen Liga eins und zwei satt haben könnte. Doch zuletzt verzeichnete der FC Zuschauerrekorde. Das macht Mut für die Zweite Liga.

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