Sport : Auch ohne Tor zufrieden

Kaiserslautern – Bremen 0:0.

Kaiserslautern - Der 1. FC Kaiserslautern ist einmal mehr an seiner Abschlussschwäche gescheitert und bleibt nach dem achten sieglosen Spiel in Serie weiter mit 17 Punkten Sechzehnter in der Tabelle. Die Lauterer kamen am Samstagabend vor 40 381 Zuschauern gegen Werder Bremen nicht über ein 0:0 hinaus. Werder verteidigte mit nunmehr 30 Zählern den fünften Platz.

FCK-Trainer Marco Kurz wertete das Remis als kleinen Erfolg. „Es war ein hochwertiges 0:0 von beiden Seiten. Es ist eindeutig, dass wir das aktivere Team waren. Ich habe von meiner Mannschaft ein tolles Spiel gesehen“, sagte Kurz nach den hartumkämpften 90 Minuten. Werder-Coach Thomas Schaaf sprach davon, dass sich seine Mannschaft selbst das Leben schwer gemacht habe, „weil wir immer wieder den Ball verloren haben“. Die Gäste waren spielerisch besser und verzeichneten Mitte der ersten Halbzeit ihre größte Chance zur Führung, als Markus Rosenberg an den Pfosten köpfte. Beim Versuch, den Abpraller zu verwerten, wurde Werder-Manndecker Sebastian Prödl von FCK-Stürmer Dorge Kouemaha am Kopf getroffen und erlitt eine klaffende Wunde. „Es ist mindestens ein Nasenbeinbruch, das ist bestätigt“, sagte Schaaf nach Prödls Untersuchung im Krankenhaus.

Die Pfälzer waren zwar bemüht, brachten im Spiel nach vorne aber kaum etwas zustande. Erst kurz vor der Pause scheiterte Kouemaha an Torhüter Tim Wiese, der kurz darauf einen Freistoß von Christian Tiffert an den Pfosten lenkte. Nach dem Wechsel steigerten sich die Hausherren. Erst traf Jakub Swierczok das Außennetz, dann Pierre De Wit mit einem gefühlvollen Heber die Latte. Mit ihrer Kampfkraft gewannen die Pfälzer nun die Oberhand. Werder kam nur noch sporadisch zu geordneten Angriffen, in der Schlussphase verließen beide Teams dann die Kräfte. dpa

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