Sport : Auch Tischanski richtet es nicht

1. FC Union spielt nur 2:2 gegen Wacker Burghausen

-

Berlin (Tsp). Der 1. FC Union kommt auch unter Interimstrainer Iwan Tischanski nicht in Schwung. Im ersten Spiel unter der Regie des 50 Jahre alten Bulgaren, der die Nachfolge des entlassenen Georgi Wassilew angetreten hatte, kamen die Berliner an der Alten Försterei über ein 2:2 (0:1) gegen Aufsteiger Wacker Burghausen nicht hinaus.

Die Gäste waren vor 7064 Zuschauern durch Ronald Schmidt (45.) in Führung gegangen, Unions Torjäger Sreto Ristic besorgte in der 49. Minute den Ausgleich, Roland Bonimeier brachte Burghausen in der 79. Minute erneut in Führung, ehe dem Senegalesen Salif Keita (87.) der Ausgleich für die Gastgeber gelang.

Burghausen setzte seinen positiven Trend aus den letzten Wochen mit drei Siegen aus den letzten fünf Spielen fort. Die Gastgeber wurden unter den Augen von ExProfi Mirko Votava, der nach wie vor als Trainerkandidat bei Union gehandelt wird, in der ersten Halbzeit nur durch Fernschüsse gefährlich. Erst nach dem Wechsel erhöhten die Hausherren den Druck, wussten aber spielerisch nicht zu gefallen. Burghausen kam in Berlin aufgrund einer soliden Vorstellung zu einem verdienten Punktgewinn.

Die Mannschaft der Stunde in der Zweiten Liga ist jedoch Rot-Weiß Oberhausen. Das Team von Aleksandar Ristic bezwang im Spitzenspiel den Tabellenführer SC Freiburg mit 1:0 (1:0) und schaffte mit dem fünften Sieg im fünften Heimspiel den Sprung auf Platz 3 der Tabelle. Die auswärts zuvor unbesiegten Freiburger bleiben zumindest bis Montagabend mit 19 Punkten Erster, können aber vom 1. FC Köln (18) noch überholt werden. Vor über 7000 Besuchern erzielte Mike Rietpietsch den Siegtreffer für RWO.

Die von Trainer Aleksandar Ristic clever eingestellten Gastgeber, die in neun Saisonspielen erst vier Gegentore hinnehmen mussten, wurden nach 40 Minuten belohnt. Rietpietsch traf nach Vorarbeit von Thorsten Judt zum verdienten 1:0. Nach dem Wechsel waren die Gäste bemüht, besser ins Spiel zu kommen. Doch gegen die kompakte Abwehr der Gastgeber gab es wenig Möglichkeiten für den Bundesliga-Absteiger: Bruno Berner vergab in der turbulenten Schlussphase aus kurzer Distanz den möglichen Ausgleich.

Der SV Waldhof Mannheim kommt nicht auf die Beine. Die seit vier Spielen sieglosen Kurpfälzer erreichten vor 4500 Zuschauern nur ein 0:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth und belegen weiterhin den letzten Platz. Zudem sah Waldhof-Abwehrspieler Robert Ratkowski wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte (79.).

0 Kommentare

Neuester Kommentar