Sport : Auch von Ellbogen nicht zu stoppen Alba siegt souverän 90:78 in Quakenbrück

Quakenbrück - Als der Frust zu groß wurde, musste sich Chad Prewitt wohl abreagieren. Der Basketballer der Artland Dragons schlug im dritten Viertel seinem Berliner Gegenspieler Aleksandar Nadjfeji den Ellbogen ins Gesicht. Doch nicht einmal diese (von den Schiedsrichter ungeahndete) Unsportlichkeit konnte Alba am Sonnabend stoppen. Die Bundesligapartie des Deutschen Meisters beim Deutschen Pokalsieger verlief einseitig: Alba dominierte Quakenbrück über die gesamte Spielzeit und gewann verdient 90:78 (48:32).

Prewitts Ausraster kam zu einem Zeitpunkt, in dem das Spiel bereits entschieden war. Von Beginn an hatten die Berliner in der Verteidigung Artland unter Druck gesetzt und ihre Angriffe überlegt ausgespielt. Der deutliche Halbzeitstand ließ die 3000 Fans in Quakenbrück bereits weitgehend verstummen. Lauter wurde es nach der Pause – insbesondere, wenn die Schiedsrichter eingriffen. Die Gastgeber verteidigten aggressiv aber nicht immer sauber und wurden durch viele Foulpfiffe bestraft. Nach Ansicht der Quakenbrücker Fans und Spieler zu Unrecht. Die Berliner ließen sich von der hitziger werdenden Atmosphäre allerdings nicht beeindrucken.

Besonders wird die Alba-Offiziellen dabei gefreut haben, wie Julius Jenkins auftrat. Der US-Amerikaner scheint seine langwierige Knöchelverletzung jetzt endgültig überwunden zu haben. Bereits beim Pokalspiel am Mittwoch in Paderborn hatte er die meisten Punkte für Alba erzielt, auch am Sonnabend war er mit 23 Punkten und hervorragender Quote der beste Berliner Werfer. Als Albas Konzentration im Schlussviertel bei einer beruhigenden 22-Punkte-Führung doch noch einmal sank, kam Quakenbrück mit 13 Punkten in Folge auf 71:80 heran. Aber Jenkins entschied das Spiel mit einem Dreipunktewurf endgültig. Tsp

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