Sport : Auf dem Weg in die nächste Runde Siege für Stuttgart und Schalke im Uefa-Cup

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Edinburgh/Stuttgart Der zweite Spieltag der Gruppenphase im Uefa-Cup ist für den VfB Stuttgart und Schalke 04 erfolgreich verlaufen. Schalke gewann in Schottland bei Heart of Midlothian 1:0. Der VfB Stuttgart siegte gegen Benfica Lissabon 3:0. Damit hat die Mannschaft die dritte Runde des Wettbewerbs schon so gut wie erreicht. Das Spiel FC Sevilla gegen Alemannia Aachen war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet.

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Heart of Midlothian - Schalke 04 0:1 (0:0)

Eine Schwalbe von Patrick Kisnorbo entschied das Spiel zwischen Heart of Midlothian und Schalke 04. Aber nicht, weil es einen Elfmeter gab, sondern weil der Mittelfeldspieler der Schotten für diese Aktion in der 47. Minute die Gelb-Rote Karte sah. Erst mit der daraus folgenden Überzahl bestimmte Schalke das Spiel und kam am Ende durch ein Tor des Brasilianers Lincoln (73.) zum verdienten 1:0-Sieg. In der ersten Halbzeit hatten die 30 000 Zuschauer im Murrayfield Stadium in Edinburgh ein schwaches Spiel erlebt. Manches erinnerte eher an die Rugby-Spiele der schottischen Nationalmannschaft, die im gleichen Stadion ihre Heimspiele austrägt. Beide Mannschaften schlugen den Ball hoch in den Strafraum, sehenswerte Kombinationen waren auch vom Tabellenzweiten der Bundesliga selten zu sehen.

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VfB Stuttgart - Benfica Lissabon 3:0 (1:0)

Eine deutsche Mannschaft zu besiegen, sei für ihn etwas ganz Besonderes, hatte Benficas Trainer Giovanni Trapattoni vor der Spiel noch gesagt. Gegen den VfB Stuttgart hatte der frühere Bayern-Coach mit den Portugiesen gestern allerdings keine Chance. Nach zuletzt zwei Niederlagen in der Bundesliga überzeugte Stuttgart vor 44 000 Zuschauern im Gottlieb-Daimler-Stadion. Der Brasilianer Cacau brachte das Team in der 31. Minute mit einem Weitschuss in Führung. Es war bereits sein siebter Treffer im Wettbewerb. Silvio Meißner und Kevin Kuranyi trafen in der zweiten Halbzeit jeweils per Kopf zum 3:0-Endstand. „Man hat gemerkt, dass die letzten Spiele nicht spurlos an uns vorbei gegangen sind“, sagte Trainer Matthias Sammer nach dem Spiel. „Aber wir sind zufrieden.“ Tsp

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