• Auf und nieder: Während es bei Magnus Norman krieselt, hat Nicolas Kiefer wieder Rückenwind

Sport : Auf und nieder: Während es bei Magnus Norman krieselt, hat Nicolas Kiefer wieder Rückenwind

Nicolas Kiefer kommt nach dem Trainerwechsel von Bob Brett zu Sven Groeneveld offenbar wieder in Schwung. Der 23-Jährige aus Hannover gewann beim ATP-Turnier in Toronto sein Auftaktmatch gegen US-Open-Finalist Todd Martin (USA) mit 6:1, 7:5. Er feierte damit nach einem für ihn bislang enttäuschenden Jahr endlich wieder einen Sieg gegen einen starken Gegner. In Runde zwei trifft der an Nummer elf gesetzte Kiefer auf den Tschechen Jiri Novak.

Nicolas Kiefer, trotz seiner Pleiten- und Verletzungsserie der letzten Monate nach wie vor Deutschlands bester Tennisspieler, hatte sich nach seiner Erstrunden-Niederlage gegen Tommy Haas Ende Juni in Wimbledon überraschend von Trainer Bob Brett getrennt. Drei Wochen später präsentierte er den Niederländer Sven Groeneveld, der zuvor unter anderem mit Michael Stich zusammengearbeitet hatte, als neuen Coach. "Ich hoffe und glaube, dass Sven mich wieder ein paar Schritte voranbringt", begründete Kiefer seine Entscheidung.

Erste Früchte trug die neue Allianz in Toronto, wo Kiefer nur 80 Minuten zum Sieg über Todd Martin brauchte. 1999 war der bisweilen recht eigensinnige Niedersachse bei den Canadian Open erst im Halbfinale an dem späteren Turniersieger Thomas Johansson (Schweden) gescheitert.

Während Kiefer offenbar wieder auf dem Weg zu alter Stärke ist, steckt der Schwede Magnus Norman in der Krise. Der ständige Begleiter der Weltranglistenersten Martina Hingis, im Champions Race der ATP an Position eins notiert, verlor in Toronto zum Auftakt gegen den früheren Wimbledonsieger Richard Krajicek mit 5:7, 6:7 (7:9) und wird seine Führungsposition aller Voraussicht nach am nächsten Montag abgeben müssen. Der Schwede flog unmittelbar nach seinem Aus nach San Diego, wo Martina Hingis in dieser Woche ihren Titel verteidigt.

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