Sport : Aufsteiger I: Frankfurt erkämpft ein spätes 2:1 gegen Leverkusen

Frankfurt am Main - Eintracht Frankfurt hat im ersten Spiel nach dem Wiederaufstieg gleich gewonnen. Die Hessen besiegten Bayer Leverkusen 2:1 (0:0) und feierten so 469 Tage nach dem letzten Auftritt in der Bundesliga eine gelungene Rückkehr. Der erst kurz zuvor eingewechselte Martin Lang erzielte in der 81. Minute per Kopf den Siegtreffer für die Eintracht. Zuvor hatte Stephan Kießling die Gäste in Führung gebracht (30.) und Stefan Aigner ausgeglichen (57.).

„Es war ein richtig interessantes Spiel“, sagte Frankfurts Trainer Armin Veh. Leverkusens Torschütze Kießling haderte mit der Leistung des Schiedsrichters Thorsten Kinhöfer: „Der hat jeden Mist für die gepfiffen, das ist für mich eine absolute Frechheit.“ Das Leverkusener Trainerduo bestehend aus Cheftrainer Sascha Lewandowski und Teamchef Sami Hyypiä musste im achten Ligaspiel nach Amtsübernahme die erste Niederlage einstecken.

Von Beginn an entwickelte sich eine muntere Partie. Die Eintracht präsentierte sich vor allem über die rechte Seite spielfreudig. Doch Leverkusen erarbeitete sich mehr Spielanteile. Kießling nutzte einen Fehler von Eintracht-Torwart Trapp und staubte zur Führung ab. Die Eintracht hatte viele Möglichkeiten, nutzte diese aber erst nach der Pause. Bayer-Torwart Leno konnte einen Versuch von Inui abwehren, war beim Nachschuss durch Aigner aus elf Metern aber chancenlos – 1:1. Fortan ging es hin und her, die Eintracht investierte am Ende aber mehr Kampfgesit und wurde durch den Siegtreffer von Lanig belohnt.

Die Partie am Samstagabend fand vor nur 27 950 Zuschauern statt. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hatte die Eintracht aufgrund von Fan-Ausschreitungen im vergangenen Jahr mit einem Teilausschluss beim ersten Heimspiel bestraft. „Das macht den Fußball kaputt“, schimpfte Veh hinterher. dapd

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