Aufstieg in die Regionalliga : Tennis Borussia feiert

Nach zwei Jahren in der Fünftklassigkeit ist Tennis Borussia wieder auf dem Weg nach oben: Sechs Spieltage vor Saisonende steht der Berliner Traditionsklub als Aufsteiger in die Regionalliga fest.

Karsten Doneck

Auf einem Lastwagen spielte eine Band Rockmusik für die Fans, die Mannschaft feierte in der Kabine „mit einem Schluck Bier und ein paar Happen zu essen“, wie Betreuer Frank Lange launig anmerkte. Tennis Borussia hatte allen Grund zur Freude: Die Mannschaft steht nach acht Jahren Fußball-Oberliga als Aufsteiger in die Regionalliga fest.

Nach dem 2:0 am Freitag über den LFC Berlin vor 631 Zuschauern im Mommsenstadion ist TeBe sechs Spieltage vor Saisonschluss nicht mehr einzuholen. Und fristgerecht reichte der Klub gestern auch seinen Etatentwurf beim Deutschen Fußball-Bund (DEFB) ein: Der Haushalt umfasst 1,3 Millionen Euro.
 
Durch die Ligenreform und Einführung der 3. Liga war der ehemalige Bundesligist mit der runtergestuften Oberliga vor zwei Jahren in die Fünftklassigkeit zurückgefallen. Nun ist TeBe kommende Saison als Regionalligist nur noch eine Klasse von der dritten Liga entfernt. Und das lohnt sich für die Berliner: Steigt nämlich der 1. FC Union in die Zweite Bundesliga auf, nehmen die Borussen an der ersten Runde des DFB-Pokals teil, weil beide Teams im Berliner Pokalfinale aufeinandertreffen. TeBe wäre dann selbst bei einer Finalniederlage gegen Union für den DFB-Pokal qualifiziert und hätte 120.000 Euro Prämie sicher.

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