Auftakt : Union: In der Hoffnung liegt die Kraft

Für den Auftakt gegen Alemannia Aachen macht sich Union Mut. Die Situation ist, nach dem erneuten DFB-Pokal-Aus in der ersten Runde, so ähnlich wie im Vorjahr.

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Aberglaube ist ein weit verbreitetes Hilfsmittel im Sport. Auch beim Berliner Fußball-Zweitligisten 1. FC Union bedient man sich in diesen Tagen gerne der Analogie – möge sie Mut machen für eine neue Saison. „Es ist eine ähnliche Situation wie im Vorjahr“, sagt Trainer Uwe Neuhaus. „Damals haben wir auch bewiesen, dass die Moral der Mannschaft intakt ist.“ Damals waren die Köpenicker Werder Bremen in der ersten Runde des DFB-Pokals 0:5 unterlegen – und legten danach in der Zweiten Liga eine beeindruckende Serie hin, die sie noch lange in der Spitzengruppe halten sollte. Dieses Mal verlor Union im Pokal gegen den Halleschen FC 0:1. Bei allem Ärger um das frühe Ausscheiden gegen einen Viertligisten könnte es doch wenigstens als gutes Omen für den heutigen Saisonauftakt bei Alemannia Aachen (18 Uhr, live bei Sky) taugen. Immerhin findet Neuhaus, dass so ein erstes Spiel wichtig sei für den Schwung. „Damit kann man die Richtung vorgeben, um die Ziele zu erreichen.“

In den zurückliegenden Testspielen und auch im Pokal ließen die Unioner noch den allerletzten Schwung vermissen. Vor allem im Angriff hat es da gehakt: Das Zusammenspiel von Björn Brunnemann, Santi Kolk und Chinedu Edu ist nicht optimal gelaufen – gut möglich, dass Neuhaus deshalb heute auf Nachwuchskraft Christopher Quiring setzt. Auch die einzige Sturmspitze John Jairo Mosquera wirkte wie in der Rückrunde der vorigen Saison oft noch ein wenig verloren. Aber es bleibt ein Lichtblick für den 1. FC Union. Trainer Uwe Neuhaus sagt: „Ich will hoffen, dass er den gleichen guten Start wie in der letzten Saison hinlegt.“

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