Sport : Aus Tradition versagt

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Bundesliga-Tippspiel: Das interaktive Fußball-Toto von meinberlin.de In der Pfalz ist man traditionsbewusst. Das gilt auch für den 1. FC Kaiserslautern. Vielleicht macht sich das von Andreas Brehme trainierte Team deshalb mit so großer Freude daran, den dritten Platz der Hinserie durch eine Rückrunde mit nur drei Siegen ungeschehen zu machen, wie gestern beim 1:1 auf St. Pauli. Dieses Vorhaben ist Kaiserslautern schon des öfteren geglückt. Zuletzt in der vergangenen Saison, wo man 17 Spiele nach der Meisterschaft griff, um am Ende ohne Europapokalplatz dazustehen.

Auch in dieser Saison wird es eng mit einem Uefa-Cup-Platz. Nachdem unlängst vor allem gegen direkte Konkurrenten nichts mehr ging, sind nun auch designierte Absteiger wie der FC St. Pauli unüberwindbare Hürden. Selbst wenn sie fast das gesamte Spiel mit nur zehn Mann spielen. Dafür hatte Schiedsrichter Kemmling gesorgt, der St. Paulis Oliver Held nach 20 Minuten vom Platz stellte. Erst in der zweiten Halbzeit konnten die Pfälzer durch den Treffer von Lincoln davon profitieren, sicherer wurden sie dadurch nicht. "Ein Mann mehr war eher ein Nachteil für uns", meinte Mario Basler nach dem Spiel. Und so erzielte Thomas Meggle Mitte der zweiten Hälfte den 1:1-Ausgleich per Elfmeter, nachdem Alexander Knavs Nico Patschinski im Strafraum gefoult hatte. Danach wurde den 20 499 Zuschauern nicht mehr viel geboten. Außer dem für Kaiserslautern fast schon obligatorischen Platzverweis, den sich diesmal Jeff Strasser sicherte. Tradition verpflichtet halt.

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