Sport : Auslosung: Freude bei Schalke, Bayern gibt sich kämpferisch

Berlin – Auf die ausgelassene Freude über den Einzug in die Gruppenphase der Europa League folgte bei Schalke 04 und Hannover 96 Zufriedenheit über die kommenden Gegner. Beide Bundesliga-Clubs sind bei der Auslosung in Monaco am Freitag den ganz dicken Brocken aus dem Weg gegangen. Der deutsche Pokalsieger Schalke 04 misst sich in Gruppe J mit Steaua Bukarest, Israels Meister Maccabi Haifa und AEK Larnaca aus Zypern. Hannover 96 muss in Gruppe B mit dem FC Kopenhagen, Standard Lüttich und Worskla Poltawa aus der Ukraine um die beiden Plätze für die K.o.-Runde kämpfen.

„Die Gruppe wird eine schöne Herausforderung“, meinte Hannovers Sportdirektor Jörg Schmadtke. Auch beim FC Schalke gab man sich optimistisch. „Eine machbare Gruppe, in der wir uns schon als Favorit sehen und die Gruppenphase überstehen wollen“, sagte Manager Horst Heldt. Trainer Ralf Rangnick sprach von einer „interessanten Gruppe“ und dem „klaren Ziel, uns für die K.o.-Runde zu qualifizieren“.

Bereits am Donnerstag wurde ebenfalls in Monaco die Gruppenphase der kommenden Champions-League-Saison ausgelost. Der deutsche Fußball-Meister Borussia Dortmund trifft in der Gruppe F auf den FC Arsenal, Olympique Marseille und Olympiakos Piräus. Vizemeister Bayer Leverkusen erwartet in Gruppe E den FC Chelsea, den FC Valencia und den KRC Genk, Bayern München hat in Gruppe A den FC Villarreal, Manchester City sowie den SSC Neapel zugelost bekommen.

Bayern-Trainer Jupp Heynckes sagte nach der Auslosung: „Das ist die stärkste Gruppe der gesamten Auslosung. Ich kenne Villarreal und Neapel sehr gut, das sind absolute Topteams. Über Manchester City braucht man gar nicht zu reden, die haben wahnsinnig aufgerüstet.“ Auch Torhüter Manuel Neuer sieht in der Gruppe keine Schwachpunkte: „Aber wer wie wir große Ziele hat, muss sich auch in dieser Gruppe durchsetzen.“ Von einer „reizvollen Gruppe“ sprach Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. „Arsenal ist der Topfavorit, die anderen begegnen sich auf Augenhöhe.“ Optimistisch gab sich Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser. Trotz Chelsea und Valencia sei Platz eins das Ziel, „aber Platz zwei ist möglich“. Mehr Respekt zeigte dagegen Robin Dutt: „Das ist kein leichtes Programm – zwar angenehm zu bereisen, aber schwer zu bespielen. Chelsea und Valencia sind keine Unbekannten. Und auch Genk haben wir bereits als Hochkaräter kennengelernt.“dpa/dapd

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