Ausrüsterstreit : Adidas zahlt bis 2018 jährlich 20 Millionen an den DFB

Seit vergangener Woche steht fest, dass Adidas der Ausrüster des Deutschen Fußballbunds bleibt. Über die Einzelheiten des finanziellen Engagement bestand jedoch noch Unklarheit. Jetzt wurde eine Einigung erzielt.

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Adidas wird als Ausrüster des DFB seine jährlichen Zahlungen ab 2011 fast verdoppeln. -Foto: dpa

HerzogenaurachDer Ausrüster Adidas wird dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) von 2011 bis 2018 jährlich 20 Millionen Euro zahlen. Adidas-Chef Herbert Hainer bestätigte, dass während der Laufzeit des neuen Vertrags keine Erhöhung der Zahlungen vorgesehen sei. "Es sind einheitliche Konditionen", sagte Hainer. Genaue Summen wollte er nicht nennen. Bislang fließen jährlich elf Millionen Euro in die DFB-Kassen.

Nach monatelangen Auseinandersetzungen hatten der DFB und Adidas in der vergangenen Woche eine Einigung erzielt. Auslöser des Streits war die Offerte von Adidas-Konkurrent Nike. Der US-Konzern hatte dem DFB 500 Millionen Euro für acht Jahre von 2011 an geboten. Hainer nannte das Angebot hypothetisch, da der DFB bereits zuvor einen mündlichen Vertrag mit Adidas bis 2014 geschlossen habe. "Einen Vertrag mit Nike hätte es frühestens von 2015 an geben können."

Bei der jetzigen Einigung gebe es keine Gewinner oder Verlierer, betonte der Adidas-Chef. "Das Ergebnis ist für beide Seiten sehr gut." Die Differenzen seien ausgeräumt. (mit dpa)

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