Ausstiegspläne : Ferrari droht der Formel 1

Ferrari weicht im Konflikt um die Formel-1-Zukunft nicht zurück und treibt die Pläne für einen möglichen Ausstieg voran.

Le Mans - Ferrari weicht im Konflikt um die Formel-1-Zukunft nicht zurück und treibt die Pläne für einen möglichen Ausstieg voran. „Entweder wir lösen den Streit oder wir werden eine eigene Serie haben“, sagte Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo am Samstag in Le Mans. Am Tag nach der Bekanntgabe der vorläufigen Starterliste für die kommende Saison trat der Fiat-Chef der Annahme des Internationalen Automobilverbandes Fia entgegen, Ferrari werde 2010 vorbehaltlos dabei sein. „Wir werden nicht an der nächsten Weltmeisterschaft teilnehmen, wenn die Regeln so bleiben und Ferraris Rechte nicht berücksichtigt werden“, sagte di Montezemolo.

Im Falle von Ferrari geht die Fia von einer Vereinbarung aus, die die Scuderia bis 2012 zum Start verpflichtet. Die Italiener entgegnen, dass sie davon befreit sind, wenn die Fia Regeln ohne Abstimmung mit Ferrari ändert. Di Montezemolo versicherte, die acht in der Vereinigung Fota verbündeten Teams stünden im Machtkampf mit der Fia um das Regelwerk für 2010 und eine Budgetobergrenze zusammen. Die Fota-Mitglieder hatten am Freitag in einem Brandbrief den Motorsport-Weltrat und den Fia-Senat um Hilfe gebeten und damit Position gegen Weltverbandschef Max Mosley bezogen. dpa

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