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Australian Open : Kerber und Mayer im Achtelfinale

Angelique Kerber und Florian Mayer sind bei den Australian Open weiter dabei. Vor allem der Achtelfinal-Einzug des letzten verbliebenen Deutschen im Starterfeld der Männer kam überraschend.

Glatt gelaufen. Florian Mayer bezwang seinen Gegner in drei Sätzen.
Glatt gelaufen. Florian Mayer bezwang seinen Gegner in drei Sätzen.Foto: AFP

Angelique Kerber und Florian Mayer sind bei den Australian Open mit souveränen Siegen ins Achtelfinale eingezogen. Kerber gewann am Freitag im erneut extrem heißen Melbourne gegen die Amerikanerin Alison Riske mit 6:3, 6:4. Mayer bezwang den an Nummer 20 gesetzten Polen Jerzy Janowicz mit 7:5, 6:2, 6:2 und steht damit beim Grand-Slam-Auftakt der Tennis-Saison zum ersten Mal in seiner Karriere in der Runde der letzten 16. Der Bayreuther trifft nun auf den an Nummer drei gesetzte David Ferrer, der gegen Jeremy Chardy aus Frankreich mit 6:2, 7:6 (7:5), 6:2 gewann. Mona Barthel schied bei der mit 21,64 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Veranstaltung dagegen in der dritten Runde aus. Die 23-Jährige verlor gegen die Italienerin Flavia Pennetta mit 1:6, 5:7. Pennetta ist nun die nächste Gegnerin von Kerber.

„Ich bin froh, dass ich das Spiel in zwei Sätze nach Hause gebracht habe“, sagte Kerber nach ihrem zweiten Einzug ins Achtelfinale der Australian Open. „Es war brutal heiß da draußen, ein dritter Satz wäre nicht einfach geworden“, meinte die deutsche Nummer eins, die an diesem Samstag ihren 26. Geburtstag feiert.

Eine große Party wird es aber nicht geben. Stattdessen wird die Kielerin wieder auf dem Trainingsplatz stehen, um sich auf die neuen Bedingungen einzustellen. Schließlich sollen die Temperaturen um fast 20 Grad fallen. „Das ist auch extrem, aber angenehmer als die Hitze.“ Florian Mayer entwickelt sich dagegen langsam zum Hitzexperten. Zwei Tage nach seinem Fünfsatz-Sieg gegen den Russen Michail Juschni trotzte der Franke auch gegen Janowicz den extremen Bedingungen. „Ich bin schon sehr stolz auf mich, dass ich zwei Spiele unter diesen Umständen gewonnen habe“, sagte Mayer, „das ist ein Riesenerfolg für mich.“

Mona Barthel stand gegen Pennetta dagegen auf verlorenem Posten. „Ich habe heute sicher nicht mein bestes Spiel gezeigt“, sagte die Norddeutsche enttäuscht. Nach klar verlorenem ersten Satz lag sie im zweiten Durchgang zwar zweimal ein Break vorne, konnte den Vorsprung aber nicht verteidigen. „Mit dem Einzug in die dritte Runde bei einem Grand-Slam kann ich dennoch zufrieden sein“, sagte Barthel.

Ohne Mühe den Sprung ins Achtelfinale schaffte Topfavoritin Serena Williams. Die Amerikanerin ist damit seit Freitag die erfolgreichste Spielerin in der Geschichte der Australian Open. Der klare 6:3, 6:3-Erfolg gegen die Slowakin Daniela Hantuchova in der dritten Runde war ihr 61. Erfolg in Melbourne. Damit zog sie an der australischen Tennis-Legende Margaret Court vorbei, die bei ihrem Heim-Grand-Slam 60 Begegnungen gewonnen hatte.
Die Frage nach ihren Lieblingsspielen in Melbourne war schnell beantwortet. „Alle Endspiele, die ich gewonnen habe“, sagte die fünfmalige Australian-Open-Gewinnerin.

Ebenso wie Williams erreicht auch Vorjahresfinalistin Li Na das Achtelfinale erreicht. Die Chinesin rang am Freitag in Melbourne die Tschechin Lucie Safarova mit 1:6, 7:6 (7:2), 6:3 nieder, musste dafür aber 2:37 Stunden lang in der Hitze kämpfen. Im zweiten Satz vergab Safarova sogar einen Matchball. (dpa)

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