Auswärts weiter schwach : Eisbären verlieren auch in Iserlohn

Die vierte Auswärtsniederlage in Folge: Die Eisbären patzen auch bei den Iserlohn Roosters und unterliegen mit 3:4 (0:2, 2:0, 1:1/0:1) nach Verlängerung - während Eisbären- Trainer Don Jackson an der Bande ausrastet.

Thomas Schäfer
Vier Gegentore zu viel. Die Eisbären patzten. Foto: Kitty Kleist-Heinrich
Vier Gegentore zu viel. Die Eisbären patzten.Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Auswärts lief es zuletzt weniger gut bei den Eisbären. Zwischen zwei Heimsiegen gegen Tabellenführer Adler Mannheim lagen die Niederlagen in Ingolstadt und Augsburg. Seit dem 18. November, seit dem 3:0 in Köln, hatten die Berliner auswärts nicht mehr gepunktet. Am Freitag gab es zwar einen Punkt, aber mit dem 3:4 (0:2, 2:0, 1:1/0:1) nach Verlängerung konnten die Berliner nicht zufrieden sein. Am Ende hatten sie sich vor 4.200 Zuschauern in der Halle am Seilersee selbst geschlagen.

Das erste Drittel begann für die Berliner wenig freundlich. Zunächst ließ Robert Hock Berlins Torwart Ronb Zepp nach einem Alleingang keine Chance, danach erhöhte Michael Wolf auf 2:0 für Iserlohn. Der Nationalstürmer verwandelte seinen eigenen Nachschuss. Und es hätte noch bitterer für die Berliner kommen können. Zweimal Videobeweis gab es für die Roosters, beide Male allerdings entschieden die Schiedsrichter nicht auf Tor.

So kamen die Eisbären dann vor allen Dank der starken Reihe um Darin Olver zurück ins Spiel. Nachdem Barry Tallackson zwei gute Chancen vergeben hatte, gelang Olver der Anschlusstreffer. Die Berliner waren endlich im Spiel, Mads Christensen traf zu verdienten 2:2-Ausgleich.

Im letzten Drittel übernahmen die Eisbären dann die Regie. Travis James Mulock erzielte nach Vorlage von Daniel Brière das 3:2. Doch es reichte den Berlinern nicht zu drei Punkten. 30 Sekunden vor Schluss glich Matthew Tomassoni zum 3:3 für Iserlohn aus - obwohl die Sauerländer in Unterzahl waren.

In der Verlängerung schoss Hock dann den Siegtreffer für Iserlohn - diesmal waren die Eisbären in Unterzahl. Laurin Brau saß auf der Strafbank. Eisbären-Trainer Don Jackson, der während des Spiels seine Mannschaft von den Schiedsrichtern ungerecht behandelt wähnte uns an der Bande aurastete, sagte lapidar: "Es war ein spannendes Spiel für die Zuschauer."

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