Sport : Babbel kann Hertha nicht helfen

Hoffenheim führt 1:0 gegen Köln, dann trifft Podolski.

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Du hältst mich auch nicht. Kölns Podolski (l.) gegen Hoffenheims Vestergaard. Foto: dpa
Du hältst mich auch nicht. Kölns Podolski (l.) gegen Hoffenheims Vestergaard. Foto: dpaFoto: dpa

Sinsheim - Ob Lukas Podolski beim 1. FC Köln bleiben oder am Saisonende zu Arsenal London gehen wird, konnte gestern in Sinsheim, in der Rhein-Neckar-Arena, nicht geklärt werden. Er selbst schwieg zum Thema. Klar ist aber, dass Podolski seiner Mannschaft vor dem Duell mit Hertha BSC am Samstag einen wichtigen Punkt gesichert und vor der vierte Niederlage in Folge bewahrt hat. Köln spielte gegen die TSG Hoffenheim 1:1 (1:0) und den späten Ausgleich für die Gäste erzielte der Stürmer per Kopf. Marvin Compper hatte die Gastgeber, ebenfalls mit einem Kopfball, in Führung gebracht. Allerdings hätte Hoffenheim gewinnen müssen. Chancen hatte das Team von Coach Markus Babbel, der bis Dezember noch Hertha trainiert hatte, genug.

Die Kölner Fans kämpfen immer noch um ihren Liebling, obwohl dessen Wechsel wohl festzustehen scheint. „Poldi, Poldi“ schallte dem Stürmer entgegen, als der vor dem Anpfiff vor der Fankurve auftauchte. Auf dem Rasen wirkte der Nationalstürmer allerdings lange Zeit lustlos. Die Gastgeber bestimmten in der ersten Halbzeit klar das Spiel. Und Compper belohnte die Hoffenheimer mit dem 1:0 nach einer Ecke von Sebastian Rudy. Roberto Firmino, Rudy und Ryan Babel hatten weitere gute Chancen für Hoffenheim, doch die wurden vergeben. Das rächte sich, als Podolski, nahezu unbewacht, den Ausgleich erzielte. Und die Kölner Fans jubelten euphorisch.

„Es ist ein Prozess, den wir durchlaufen müssen. Unsere Leistung ist mir wichtig, und die war heute gut“, sagte Babbel. „In unserer Situation ist man auch mit den kleinen Dingen zufrieden“, sagte der Kölner Christian Eichner über den einzigen Torschuss der Gäste in der ersten Hälfte. Torwart Michael Rensing sagte: „Unabhängig vom Ergebnis haben wir uns in der Halbzeit gesagt, dass wir uns jetzt mal den Hintern aufreißen müssen.“ Wie lange die Einstellung anhält, wird sich beim nächsten Spiel zeigen. Vor dem Duell mit Hertha liegt Köln dank Podolski noch zwei Punkte vor Berlin. Oliver Trust

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