Sport : BALL Nachrichten

DOPING

Erstmals Bluttests bei einer EM

In Österreich und der Schweiz werden bei einer EM erstmals neben Urinproben auch Bluttests durchgeführt. Mit der Ausweitung der rund 300 geplanten Dopingkontrollen vor und während der EM will die Uefa sicherstellen, dass auch Substanzen wie das aus Ausdauersportarten bekannte Blutdopingmittel Epo nachgewiesen werden kann. Bluttests hatte es schon bei der WM 2006 in Deutschland gegeben. Bis zum Beginn der EM-Endrunde sollte jedes der Teams mindestens einmal getestet worden sein. Zehn Spieler werden dabei pro Nation ausgewählt. dpa

PRÄMIEN

Schweizer Profis kassieren am meisten

Dank des von der Uefa für die 16 Teilnehmer ausgelobten Rekordpreisgeldes von 184 Millionen Euro kassieren auch die Profis kräftig ab. Die nationalen Verbände haben angesichts der garantierten Einnahme von 7,5 Millionen Euro und einem maximalen Gewinn von 23 Millionen Euro ihren Spielern im Erfolgsfall üppige Prämien zugesichert. Den größten Gewinn würden die Schweizer machen: Der Verband zahlt bei einem Titelgewinn jedem Spieler 314 000 Euro. Auch für die deutschen Spieler würde sich der vierte EM-Sieg nach 1972, 1980 und 1996 lohnen. Bis zu 250 000 Euro pro Mann hat der Spielerrat um Kapitän Michael Ballack mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) als Titelprämie ausgehandelt. Ähnlich großzügig will Österreich seine Kicker entlohnen. 250 000 Euro winken für den Sieg, schon für den Einzug ins Viertelfinale erhält jeder Spieler 80 000 Euro. dpa

SPONSPORING

Cech dreht sich am Riesenrad

Tschechiens Star-Torhüter ist nicht nur einer der Größten seines Fachs. Jetzt prangt Petr Cech, Torwart des FC Chelsea, auch in Überlebensgröße am traditionsreichen Wiener Riesenrad. 63 Meter hoch ist die Figur des Profis, die sich seit Donnerstagabend im Wiener Prater mit dem über 100 Jahre alten Riesenrad im Kreis dreht. Der Torwart, Echtgröße: 1,96 Meter, wirbt mit seinem Auftritt für einen Sportartikelhersteller. dpa

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