Sport : Barca bezwingt Real

Vor 100 000 Zuschauern im Camp Nou erzielt Ibrahimovic das 1:0, das die Tabellenführung bringt

Barcelona - Der FC Barcelona hat im 238. „Clasico“ seinen Erzrivalen Real Madrid mit 1:0 (0:0) bezwungen und die Tabellenführung in der spanischen Primera Division übernommen. Vor knapp 100 000 Zuschauern im Camp-Nou-Stadion von Barcelona erzielte der eingewechselte Schwede Zlatan Ibrahimovic nach knapp einer Stunde den einzigen Treffer der Partie. Nach Gelb-Rot für Verteidiger Sergio Busquets musste der Champions-League-Sieger aber lange zittern, ehe der Heimerfolg feststand. Mit 30 Punkten übernahm Barcelona die Spitzenposition in Spaniens Fußball-Liga von Reals Millionen-Ensemble (28 Punkte), in dem Superstar Cristiano Ronaldo nach langer Verletzungspause sein Liga-Comeback gab.

Zuvor hatten der FC Sevilla (26) und der FC Valencia (25) die Chance verpasst, sich näher an das Spitzenduo heran zu arbeiten. 24 Stunden vor dem Schlagerspiel in Barcelona erreichten die Verfolger in ihren Heimspielen nur Punkteteilungen gegen vermeintlich schwächere Mannschaften. Der Tabellendritte Sevilla lag am Samstagabend vor eigenem Publikum gegen den bisherigen Tabellenletzten FC Malaga sogar schon 0:2 zurück. Der Brasilianer Luis Fabiano verhalf dem Favoriten mit zwei Treffern wenigstens noch zum 2:2-Teilerfolg im andalusischen Derby.

Valencia schien gegen RCD Mallorca lange Zeit auf dem Weg zu einem ungefährdeten Sieg zu sein. Die Gastgeber gingen durch ein Tor von David Villa zu Beginn der zweiten Hälfte in Führung. Der Tabellenvierte der Primera Division dominierte die Partie und hatte zahlreiche Chancen, den Vorsprung auszubauen. Ein unnötiges Foul von Verteidiger Bruno im Strafraum der Valencianer aber verhalf den Mallorquinern zu einem Elfmeter, den Borja Valero kurz vor Schluss zum 1:1-Endstand nutzen konnte.

Valencias David Silva wird seinem Verein unterdessen für längere Zeit nicht zur Verfügung stehen. Der 23 Jahre alte Leistungsträger erlitt eine Blessur an seinem rechten Knie. Silva fällt für rund vier Wochen aus, teilte der Verein am Sonntag mit. dpa

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