Basketball : Alba Berlin verpflichtet Brian Randle

Power Forward Brian Randle verstärkt Alba - zunächst für mindestens zwei Monate. Der 27-Jährige soll die Lücke füllen, die Nathans Peavys Verletzung in den Kader der Berliner gerissen hat.

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Brian Randle
Brian RandleFoto: dapd

Brian Randle scheint zu wissen, wie man sich bei einem neuen Chef beliebt macht. „Ich mag es sehr zu verteidigen“, sagt der 27 Jahre alte Basketballer. „Ich denke, damit passe ich bei diesem Coach ganz gut rein.“ Alba Berlins Trainer Sasa Obradovic wird es mit Wohlwollen vernommen haben. Am Dienstagabend landete Randle in Berlin, am Mittwoch unterschrieb der Power Forward einen Zwei-Monats-Vertrag mit einer Option auf Verlängerung bis zum Saisonende.
Randle kommt von Hapoel Jerusalem, für den israelischen Verein kam er in der vergangenen Eurocup-Saison auf 13 Punkte und 4,5 Rebounds pro Spiel, 2010 wurde er mit Galil Gilboa Israelischer Meister. Randle soll die Lücke füllen, die der Ausfall von Nathan Peavy (Kreuzbandriss) in den Alba-Kader gerissen hat. „Wir haben aber nicht nach einem Peavy-Ersatz gesucht“, sagt Sportdirektor Mithat Demirel. „Sondern nach einem Spieler, der das Team ergänzen kann.“ Randle habe viel Energie und Athletik, „und er muss nicht immer 30 Punkte machen, sondern wird die Aufgaben des Coaches bestmöglich erfüllen“. Randle passt mit seiner Vielseitigkeit gut in das Anforderungsprofil von Obradovic, der die Berliner in dieser Saison sehr aggressiv und mit immer wieder wechselnden Formationen spielen lässt. „Ich kann fast alle Positionen spielen und fast alle Positionen verteidigen“, charakterisiert sich Randle selbst.
Sein erstes Mannschaftstraining fand der 2,03 Meter große US-Amerikaner angesichts der Fitness seiner Mitspieler allerdings „ein bisschen einschüchternd“. Er werde noch ein bisschen brauchen, um den Trainingsrückstand aufzuholen, trotzdem soll er bereits am Freitag zum Euroleague-Auftakt in Siena erstmals für Alba auflaufen. „Mir macht es nichts aus, reingeworfen zu werden“, sagt Randle. „Ich will aber nichts tun, um die anderen Spieler aus dem Rhythmus zu bringen.“ Auch solche Sätze hören Chefs gerne.

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