Basketball : Alba besiegt Nürnberg

Alba Berlin bleibt auch nach dem 10. Spieltag der Basketball Bundesliga Spitzenreiter. Dazu reichte den "Albatrossen" im Spiel gegen den Tabellenletzten Sellbytel Baskets Nürnberg ein 70:63-Heimsieg.

Berlin - Punktgleich mit den Berlinern (je 16:2 Punkte) rangiert EnBW Ludwigsburg auf Platz zwei. Die Ludwigsburger gewannen am späten Abend das Topspiel gegen den deutschen Meister RheinEnergie Köln in eigener Halle mit 70:62 (48:43). Während der Titelverteidiger trotz der Niederlage Dritter bleibt, ist Ex-Meister Brose Baskets Bamberg nun Vierter. Die Bamberger schlugen die Paderborn Baskets ebenfalls 70:62 (32:34).

Die New Yorker Phantoms Braunschweig kassierten eine klare 65:79 (35:33)-Heimniederlage gegen die EWE Baskets Oldenburg. Auch die Giessen 46ers als Vorletzte verloren in eigener Halle mit 70:71 (50:33) gegen die Walter Tigers Tübingen, obwohl sie zur Halbzeit schon klar in Führung gelegen hatten. Bereits am frühen Abend hatte die BG Karlsruhe zu Hause gegen TBB Trier 54:72 (29:30) verloren.

Spannendes Spitzenspiel

3000 Basketballfreunde in der ausverkauften Rundsporthalle von Ludwigsburg sahen ein gutes und sehr spannendes Spitzenspiel zwischen EnBW und RheinEnergie. Alle vier Spielabschnitte waren eng umkämpft, erst im Schlussviertel konnten die Gastgeber den Meister etwas distanzieren. Überragender Akteur bei Ludwigsburg war Jerry Green mit 21 Punkten und 6 Rebounds. Für Köln brachte es Demond Mallet mit 14 auf die meisten Punkte.

Alba hatte sich am frühen Abend vor 6312 Zuschauern in der Berliner Max-Schmeling-Halle gegen Nürnberg lange Zeit sehr schwer getan. Konnten sich die Schützlinge von Trainer Henrik Rödl bis zur Halbzeit noch einen Fünf-Punkte-Vorsprung herausarbeiten, so schmolz dieser im dritten Viertel auf nur noch zwei Zähler. Erst ein gutes Schlussviertel sicherte den Berlinern letztlich zwei fest eingeplante Punkte gegen den Tabellenletzten, der auch nach zehn Spielen noch ohne Punktgewinn ist. Bei Alba zeichnete sich Sharrod Ford mit 19 Punkten als bester Werfer aus, bei den Sellbytel Baskets kam Ryan de Michael ebenfalls auf 19 Zähler. (tso/ddp)

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