Basketball : Dallas wieder stabil

Die Dallas Mavericks haben in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA ihre Stabilität wiedergefunden. Mit dem ungefährdeten 105:90 gegen die Denver Nuggets feierte die Mannschaft um den deutschen Star Dirk Nowitzki ihren 14. Saisonerfolg.

Dallas/Frankfurt - Die Mavericks liegen jetzt mit 14 Siegen und 6 Niederlagen in der Southwest Division der Western Conference gleichauf mit dem Texas-Rivalen Houston Rockets (14/6) hinter Spitzenreiter San Antonio Spurs (15/5).

Dirk Nowitzki war beim 17. Heimsieg im 18. Vergleich mit Denver der letzten Jahre mit 25 Punkten zweitbester Werfer der "Mavs" hinter dem überragenden Josh Howard, der mit 30 Zählern einen persönlichen Punkterekord aufstellte. Dazu holte er noch 11 Rebounds. Jason Terry kam auf 24 Punkte bei den Mavericks, die ohne die verletzten Jerry Stackhouse und Austin Croshere auskommen mussten. Bereits beim Halbzeitstand von 62:41 war die Partie so gut wie entschieden. Howard hatte zu diesem Zeitpunkt schon 20 Punkte auf seinem Konto. Neben seinen 25 Punkten holte Nowitzki in seinen 44:49 Minuten Einsatzzeit noch 9 Rebounds und gab 5 Assists.

"Es war ein großer Teamerfolg", meinte Howard, den Denver nicht in den Griff bekam. An der starken Verteidigungsleistung der Mavericks scheiterte andererseits Denvers Star Carmelo Anthony, der mit einem Punktedurchschnitt von 31,7 pro Partie ins Spiel gegangen war, in dem er nur 18 Punkte erzielte. Nur 8 seiner 26 Wurfversuche aus dem Feld fanden ihr Ziel. Auf 18 Punkte kam bei den Nuggets, die zuvor acht von zehn Spielen gewonnen hatten, auch J.R. Smith.

Kein Interesse an dem wechselwilligen Allen Iverson, der nach elf Jahren seinen Abschied von den Philadelphia 76ers ankündigte, bekundete Maverick-Besitzer Mark Cuban. "Dieses Gerücht können wir vergessen", meinte Cuban. Der eigenwillige Star passe nicht in das Mannschaftsgefüge der im Neuaufbau befindlichen jungen Mavericks. Iverson, der in Philadelphia unzufrieden ist, wird mit den Boston Celtics, Denver und den Minnesota Timberwolves in Verbindung gebracht. Ohne ihren Alleinunterhalter unterlagen die 76ers bei den Orlando Magic mit 84:86 und sind mit nur 5 Siegen aus 19 Spielen weiter Letzter der Atlantic Division im Osten.

Einen Rekord stellte unterdessen der ehemalige Mavericks-Coach Don Nelson ein, der mit dem 101:80-Erfolg der Golden State Warriors über die New Orleans Hornets seinen 1200. Sieg als Coach errang und mit Lenny Wilkins gleichzog. (Von Reinhard Schwarz, dpa)

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