Basketball : Die Verletzten kehren zurück

Heute tritt Tabellenführer Alba Berlin gegen die EnBW Ludwigsburg an. Nationalspieler Herber und Kapitän Femerling gehören dabei wieder zum Kader.

BerlinNach vielen Hiobsbotschaften über immer neue Verletzte kann Alba Berlins Trainer Luka Pavicevic drei Wochen vor Play-off-Beginn in der Basketball-Bundesliga aufatmen: Ein Spieler nach dem anderen meldet sich an statt ab. Wenn der Tabellenführer heute in Stuttgart gegen die EnBW Ludwigsburg antritt, gehört Nationalspieler Johannes Herber erstmals wieder zum Kader. Er hatte Mitte Oktober einen Kreuzbandriss im linken Knie erlitten und nur die ersten beiden Spiele absolviert. Auch Kapitän Patrick Femerling ist mit nach Stuttgart geflogen. Ob er nach seinem Bänderriss im Sprunggelenk auflaufen kann, entscheidet sich kurzfristig. „Ich fühle mich gut, auch wenn ich nach der langen Pause noch an vielen Dingen arbeiten muss“, sagte Herber.

Während er in dieser Saison noch nicht zeigen konnte, was er kann, wird dieser Tage einer seiner Teamkollegen nach dem anderen geehrt: Julius Jenkins ist von Bundesligatrainern und Medienvertretern zum besten Angreifer der Hauptrunde gewählt worden, Immanuel McElroy zum besten Verteidiger und Bobby Brown zum Newcomer des Jahres. Heute gibt die Liga bekannt, wer den Titel des besten Spielers (MVP) erhält. Jenkins gehört auch hier zu den Favoriten. Bonns Trainer Michael Koch sagte nach Albas 82:77-Sieg gegen sein Team am Sonntag, an dem Jenkins mit 23 Punkten erheblichen Anteil hatte: „Wenn es einen MVP in dieser Saison gibt, dann ihn.“

Beim Pokal-Halbfinalisten Ludwigsburg, der nur noch theoretische Chancen auf die Play-off-Teilnahme hat, beweist derzeit ein ehemaliger Berliner seine große Korbgefährlichkeit: Heiko Schaffartzik machte bei der Niederlage am Wochenende beim Spitzenteam Quakenbrück 20 Punkte. In der kommenden Saison wird ein weiterer Berliner für Ludwigsburg auflaufen. Nachwuchsspieler Philipp Heyden zieht es zurück in seine Heimat. Der 19-Jährige hat Heimweh. (ru)

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