Basketball : Nowitzki und Mavericks weiter ungeschlagen

Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks haben in den Playoffs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga ein deutliches Signal gesetzt.

Memphis - Durch das überragende 102:76 am Montagabend (Ortszeit) bei den Memphis Grizzlies gewannen die Texaner die "Best-of-Seven"-Serie mit 4:0 Siegen und erreichten damit als erstes Team die nächste Runde. Nowitzki war mit 27 Punkten auch in der vierten Partie dieses Duells erfolgreichster Werfer. Der nächste Gegner wird zwischen den San Antonio Spurs und den Sacramento Kings ermittelt.

"Die Chancen, den Titel zu holen, waren noch nie so groß wie in diesem Jahr. Wir haben gegen alle Teams in der regulären Saison sehr gut ausgesehen und brauchen niemanden zu fürchten", sagte Deutschlands bester Basketballer. Als einzige Mannschaft noch ohne Niederlage, mausern sich die Mavericks durch das überzeugende Weiterkommen tatsächlich mehr und mehr zum ernst zu nehmenden Titelkandidaten. Nowitzki komplettierte seine Nachtschicht mit sieben Rebounds und drei Assists. Zweitbester Werfer des Teams war Josh Howard mit 24 Punkten.

Nach der 48:39-Pausenführung steigerten die Mavericks im dritten Viertel Intensität und Effektivität und zogen auf 79:61 davon. Im Schlussviertel führten sie zeitweise sogar mit 30 Punkten Vorsprung. Zur Belohnung konnten die Stammspieler geschont werden. Auch Nowitzki musste nur knapp 30 Minuten ran. Die gesamte Mannschaft bekommt durch das schnelle Weiterkommen eine willkommene Ruhepause von mindestens vier Tagen.

"Wir sind so gut drauf, wir hätten gern gleich weitergespielt. Auf der anderen Seite tut die Pause gut. Wir sind uns alle bewusst, dass es in jeder Runde schwerer wird, zu bestehen", erklärte Coach Avery Johnson. Endlich scheint das Team seine Taktik von der bedingungslosen Defensive begriffen zu haben. "Wir spielen Playoff- Basketball und versuchen im Gegensatz zu früher nicht mehr, den Gegner vom Platz zu schießen, sondern konzentrieren uns auf die Defensive und das ist auch gut so", sagte Nowitzki. Die Konkurrenz ist gewarnt. (Von Sven Busch, dpa)

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