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Basketball : Pokalfinale 2013 in Berlin

Finale daheim! Das Final-Four-Turnier um den deutschen Basketball-Pokal wird im nächsten Jahr in Berlin ausgetragen. Alba steht damit schon als erster Halbfinalist fest.

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Wer dreimal in Folge scheitert, der muss sich etwas einfallen lassen. Von einer „Konzeptänderung“ spricht Marco Baldi, Geschäftsführer von Alba Berlin. Seit dem Pokalsieg 2009 sind die Berliner Basketballer dreimal in Folge daran gescheitert, ins Cup-Halbfinale einzuziehen – dabei wäre jeweils nur ein einziger Sieg nötig gewesen. Zuletzt reichte es im Februar gegen die Phantoms Braunschweig nicht. „Also mussten wir uns etwas Neues einfallen lassen und haben uns bei der Basketball-Bundesliga um das Final-Four-Turnier beworben“, sagt Baldi. Denn der Gastgeber ist automatisch dabei.

Das neue Konzept zeigt Erfolg: Am Freitag gab die Basketball-Bundesliga (BBL) bekannt, das Turnier am 23. und 24. März 2013 in der Berliner Arena am Ostbahnhof abzuhalten. Baldis Konzeptänderung war natürlich ironisch gemeint. Baldis „Riesenfreude“ und die Zielsetzung „den Pokal zum siebten Mal zu gewinnen“ nicht. Tickets für die zwei Tage mit Halbfinals und Endspiel stehen übrigens ab sofort ab 30 Euro im Verkauf.

Der sehr frühzeitige Halbfinaleinzug im Pokal hilft Trainer Gordon Herbert kurz vor den Play-offs eher wenig. Genau wie die Berliner Meisterschaften zuletzt im Volleyball und Eishockey; auch wenn er Eisbären-Coach Don Jackson eine Glückwunsch-SMS schrieb. „Eine gute Woche für den Berliner Sport“, sagte Herbert, „das bringt uns ja fast schon ein bisschen unter Zugzwang.“ Doch bevor der Meisterkampf für Alba am kommenden Sonntag mit einem Heimspiel beginnt, treffen die Berliner heute noch auf die Braunschweiger (20 Uhr, Arena am Ostbahnhof), gegen die es im Pokal damals zu Hause eine Niederlage gab.

Diesmal spielen die Berliner noch darum, eine bessere Startposition zu erreichen. Dafür müsste aber auch Ulm zeitgleich gegen Würzburg verlieren. „Wenn wir Platz zwei nicht schaffen, ist das nicht das Ende der Welt“, sagt Herbert. Ihm ist der Prozess, den sein Team durchläuft, wichtiger. Genauso egal sei ihm auch, ob heute Abend Würzburg, Braunschweig oder Frankfurt als Erstrundengegner feststeht.

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