Basketball : Starker Nowitzki führt Dallas zum Sieg

Dank des klar verbesserten Dirk Nowitzki sind die Dallas Mavericks in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Der Star der Texaner stellte beim Sieg über Philadelphia eine persönliche Bestmarke auf.

DallasNach seiner schwachen Leistung bei der Niederlage in Portland hat Dirk Nowitzki in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA ein Zeichen gesetzt und seine Dallas Mavericks zu einem letztlich souveränen 99:84-Sieg über die Philadelphia 76ers geführt. Dem MVP der abgelaufenen Saison gelangen beim fünften Saisonsieg im siebten Spiel nicht nur 21 Punkte und zwölf Rebounds, mit acht Assists stellte Nowitzki auch eine neue persönliche Karriere-Bestmarke auf.

Nach dem knapp verpassten ersten "Triple-Double" seiner Laufbahn las der "Dirkster" Teamkollege Jason Terry scherzhaft die Leviten, weil der in der Schlussphase nach Nowitzki-Vorlagen mehrere Würfe vergeben hatte: "Aber das hier ist eben kein Playstation-Spiel, so einfach geht es nicht", meinte Nowitzki, der seiner Mannschaft insgesamt "einen guten Job" attestierte.

Vor 19.875 Zuschauern im American Airlines Center lagen die Sixers zur Halbzeit 50:43 vorne, mit einem 33:18 im dritten Viertel kämpften sich die Mavericks aber dann auf die Siegerstraße. Bester Werfer war Terry, der erneut keinen Platz in der Startformation fand, mit 25 Punkten.

Boston marschiert und marschiert

Unterdessen ging der Siegeszug der Boston Celtics weiter. Nach einem ungefährdeten 101:86 gegen die Indiana Pacers ist der wiedererstarkte Altmeister weiterhin als einziges Team ohne Niederlage. Bei Boston überragte Paul Pierce, der 31 Punkte sowie elf Rebounds markierte und sämtliche seiner 14 Freiwürfe verwandelte. Kevin Garnett blieb wie in den fünf Spielen zuvor in Punkten und Rebounds zweistellig (18/11), Ray Allen erzielte 15 seiner 17 Punkte im dritten Viertel.

Meister San Antonio Spurs gewann das Prestige-Duell gegen die Los Angeles Lakers 107:92 und schraubte seine Saisonbilanz auf 7:1 Siege. Im Duell der Superstars blieb San Antonios Tim Duncan (5 Punkte, 2/13 Treffer aus dem Feld) zwar noch blasser als Kobe Bryant (18 Zähler), doch für Duncan sprangen Tony Parker (26) und Bruce Bowen (23) in die Bresche.

Nichts Neues gibt es vom unteren Ende der Liga: Die Seattle Supersonics kassierten beim ernüchternden 76:103 gegen die Orlando Magic die achte Niederlage im achten Spiel. Miami Heat, Meister von 2006, kassierte beim 76:91 gegen die Charlotte Bobcats die sechste Pleite in sieben Begegnungen.

Die Spiele des Tages in der Übersicht:

Charlotte Bobcats - Miami Heat 91:76, Orlando Magic - Seattle SuperSonics 103:76, Indiana Pacers - Boston Celtics 86:101, Memphis Grizzlies - Houston Rockets 105:99, Dallas Mavericks - Philadelphia 76ers 99:84, San Antonio Spurs - Los Angeles Lakers 107:92, Phoenix Suns - New York Knicks 113:102, Portland Trail Blazers - Detroit Pistons 102:94 (mit sid)

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