Sport : Bayer bei den Champions

1. FC Nürnberg – Bayer Leverkusen 0:2.

Foto: AFP
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Nürnberg - Nach einem Jahr Abstinenz ist Bayer Leverkusen zurück in der Champions League. Die Leverkusener gewannen am Samstag beim 1. FC Nürnberg verdient mit 2:0 (1:0) und stehen damit bereits vor ihren letzten beiden Spieltagen als Tabellendritter fest. Abwehrspieler Ömer Toprak und Stefan Kießling mit seinem 23. Saisontreffer per Handelfmeter sorgten für den ungefährdeten Erfolg der Rheinländer. Für die Franken war es die vierte Niederlage hintereinander.

„Es muss unser Ziel sein, schon am Samstag den Sack zuzumachen“, hatte Leverkusens Torjäger Kießling mit Blick auf die Champions League betont. Und die Gäste ließen den Worten vor 40 581 Zuschauern Taten folgen: Immer wieder ging es in den Anfangsminuten schnell nach vorne, die beste Chance vergab Außenverteidiger Sebastian Boenisch.

Die Gastgeber, bei denen Trainer Michael Wiesinger nach zuletzt drei Niederlagen Alexander Esswein in die Spitze beordert hatte, hatten zunächst Mühe, in die Partie zu kommen. Für einen Warnschuss sorgte allerdings Esswein, bei dessen Weitschuss Leverkusens Torhüter Bernd Leno nicht völlig sicher wirkte.

Leverkusen dominierte das Geschehen, und nach einer knappen halben Stunde hatte die Nürnberger Abwehr erstmals entscheidend das Nachsehen. Nach einer Ecke kam Toprak völlig unbehindert zum Kopfball und ließ sich die Großchance nicht entgehen.

Nach dem Rückstand rappelte sich Nürnberg etwas auf und hielt nun mehr dagegen. Die beste Chance hatte erneut der durchgebrochene Esswein, der auf Zuspiel von Hiroshi Kiyotake aber am stark reagierenden Leno scheiterte.

In Durchgang zwei wurde es dann spektakulär. Erst hatte Sidney Sam gleich doppelt das 2:0 auf dem Fuß, auf der anderen Seite wurde Mike Frantz im letzten Moment abgeblockt. Nürnberg traute sich nun mehr zu, doch Robert Mak verfehlte knapp. Kurzzeitig schien es, als würde Bayer für die vergebenen Möglichkeiten bestraft. FCN-Abwehrspieler Per Nilsson vergab aus kurzer Distanz den Ausgleich, doch im Gegenzug leistete sich der Schwede ein Handspiel im Strafraum. Den Strafstoß drosch der ansonsten unauffällige Kießling ins Netz. Dass Sam noch einen Foulelfmeter nur an den Pfosten setzte, störte höchstens Kießling, der erneut antreten wollte. dpa

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