Bayer - Cottbus : Leverkusen gelingt Befreiungsschlag

Durch einen 3:1-Heimsieg über Cottbus hat Bayer Leverkusen in der Fußball-Bundesliga einen wichtigen Schritt aus der Krise gemacht.

Leverkusen - Mit einem verdienten 3:1 (1:0) gegen Energie Cottbus gelang Bayer am Sonntag der erste Heimsieg seit dem 3:1 gegen Schalke Anfang Oktober. Vor 22.500 Zuschauern in der ausverkauften BayArena trafen Sergej Barbarez (19.), Simon Rolfes (66.) und Andrey Voronin (80.) für Leverkusen, für Cottbus war Vlad Munteanu (51.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich erfolgreich. Während Bayer auf den zehnten Platz vorrückte, ist Cottbus nun Zwölfter.

Bayer-Trainer Michael Skibbe nahm im Vergleich zum Spiel gegen Tottenham (0:1) drei Änderungen vor. Marko Babic, Athirson und Paul Freier rückten für den verletzten Tranquillo Barnetta und die nicht berücksichtigten Carsten Ramelow und Stefan Kießling ins Team. Demgegenüber bot Energie-Coach Petrik Sander die gleiche Elf auf wie zuletzt gegen Schalke (2:4).

Cottbus setzt auf Defensivarbeit

Während Leverkusen zu Beginn die Initiative ergriff, setzte Cottbus auf eine dicht gestaffelte Defensive und überfallartige Konter. Kurioserweise gelang aber Bayer 04 ausgerechnet mit einem Konter die Führung. Ein tolles Zusammenspiel von Freier, Andrey Voronin und Barbarez schloss der Bosnier mit einem gezielten Schuss in lange Eck ab.

Nach dem Tor gewann die Werkself mehr Sicherheit und hatte das Geschehen im Griff. Freier, der schon den Treffer von Barbarez eingeleitet hatte, leitete über die rechte Seite einige vielversprechende Angriffe ein. Viel sprang dabei jedoch nichts heraus, weil es der Ex-Bochumer zu eigensinnig spielte. Erst als die Werkself nachließ, kam Cottbus besser auf, ohne allerdings für Torgefahr sorgen.

Voronin sorgt für Vorentscheidung

Kurz nach der Pause meldete sich Cottbus dann zurück. Zunächst bewahrte Daniel Ziebig (48.) seine Elf vor dem zweiten Gegentor, als er gegen den eingewechselten Leverkusener Karim Haggui auf der Linie klärte. Dann schlugen die Lausitzer offensiv zu. Timo Rost schickte Munteanu auf die Reise, der ließ Bernd Schneider und Torhüter Jörg Butt keine Abwehrchance und netzte ein.

Aufgeweckt durch das Gegentor tat die Skibbe-Elf wieder mehr für die Offensive. Ohne Fortune blieb allerdings Freier (61.), der mit einem 18-Meter-Schuss das Tor deutlich verfehlte. Mehr Erfolg hatte Rolfes mit seinem Distanzschuss genau in den Winkel. Für die Entscheidung sorgte Voronin, der eine gute Kombination der Leverkusener erfolgreich abschloss. Schließlich wäre dem ukrainischen Stürmer beinahe noch ein weiterer Treffer gelungen, doch sein 25-Meter-Schuss landete am Pfosten (84.). (tso/ddp)

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