Bayern München besiegt Manchester City : Alles dreht sich um Mario Götze

Bayerns neuer Trainer Carlo Ancelotti besiegt Bayerns alten Trainer Pep Guardiola. Doch um das Spiel gegen Manchester City dreht sich wenig. Dafür viel um Mario Götze.

Pep Guardiola und Carlo Ancelotti in inniger Umarmung.
Pep Guardiola und Carlo Ancelotti in inniger Umarmung.Foto: AFP

Der sportliche Wert von Testspielen einige Wochen vor Saisonstart ist begrenzt. Das war am Mittwochabend zwischen Bayern München und Manchester City nicht anders. Die Partie in der Münchner Arena endete nach einem Treffer des jungen Erdal Öztürk 1:0 (0:0) für den Deutschen Meister. Die noch stark dezimierten Spielerkader, auf die die jeweils neuen Trainer zurückgreifen konnten, spielten sich dabei das Bällchen eher gemächlich zu.
Auffallend war nur, dass sich Bayerns Frank Ribéry den kindlichen Spaß am Spiel bis ins hohe Fußballeralter behalten hat. Der Franzose dribbelte und trickste, dass sein ehemaliger Trainer Pep Guardiola, der nun als Trainer von Manchester City agiert, mehrmals die Hände über den Kopf zusammenschlug.

Rummenigge verklickert Vollzug

Etwas weniger aufgeregt reagierte Bayerns neuer Trainer Carlo Ancelotti auf die behäbigen Darbietungen. Den Italiener umweht ohnehin der Ruf, ein sehr gemütlicher Charakter zu sein. Deswegen passte er wunderbar in das Ambiente am Mittwochabend, der dann doch noch eine wesentliche Erkenntnis lieferte:

Vor der Begegnung nämlich verklickerte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge den bevorstehenden Wechsel von Mario Götze zu Borussia Dortmund. „Es könnte sein, dass morgen der Gordische Knoten durchschlagen wird“, war der Wortlaut Rummenigges.

Am Abend vermeldete dann kicker.de den Vollzug. Demnach werden die Bayern den in München glücklosen Götze für 26 Millionen Euro abgeben. Tsp

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