Beachvolleyball : Borger/Büthe verpassen Finale

Beim Grand Slam der Beach-Volleyballer in Berlin spielen Karla Borger und Britta Büthe am Sonntag um Platz drei. Für die deutschen Männer ist bereits im Achtelfinale Schluss: Walkenhorst/Windscheif werden Neunte.

Karla Borger und Britta Büthe haben beim Berliner Grand-Slam-Turnier als einziges deutsches Beachvolleyball-Duo die Chance auf einen Podiumsplatz gewahrt. Nach ihrer 0:2 (15:21, 17:21)-Niederlage im Halbfinale gegen Antonelli/Juliana aus Brasilien spielen die Stuttgarterinnen am Sonntag um Platz drei. Alexander Walkenhorst und Stefan Windscheif wurden als bestes deutsches Männerteam Neunte.

Die im Frauenfeld an Nummer vier gesetzten Borger/Büthe hatten am Samstagmittag auf dem Centre-Court vor dem Berliner Hauptbahnhof mit einem 2:0 (21:19, 21:15) gegen das ebenfalls brasilianische Team Agatha/Seixas die Runde der besten Vier erreicht.

„Antonelli/Juliana haben uns von Beginn an mit ihren Aufgaben unter Druck gesetzt“, sagte Britta Büthe. „Da hatten wir Mühe, unser Spiel aufzuziehen.“ Bei einer Zwei-Punkte-Führung im zweiten Durchgang wurde eine strittige Situation zugunsten der Brasilianerinnen entschieden. „Da haben wir uns vielleicht ein wenig aus der Bahn werfen lassen. Uns fehlt halt da die Erfahrung“, sagte Büthe.

Dennoch freut sich das Duo auf das Spiel um Platz drei, in dem es am Sonntag um 14.00 Uhr gegen Wang Fan/Yuan Yue aus China geht. „Nach fünften Rängen in dieser Saison sind wir endlich weiter vorn - das hatten wir uns hier auch unbedingt vorgenommen“, sagte Borger.

Die letzte deutsche Männer-Hoffnung konnte dagegen bei nasskalten Bedingungen am Samstag die Erwartungen der Fans nicht erfüllen. Alexander Walkenhorst und Stefan Windscheif verloren ihr Achtelfinale 1:2 (19:21, 21:17, 10:15) gegen Stiekema/Varenhorst aus den Niederlanden. Unter den Augen der Olympiasieger Julius Brink und Jonas Reckermann reichte es für das deutsche Team trotz einer kämpferischen Vorstellung über 50 Minuten nicht zum Sieg.

Der neunte Platz von Walkenhorst/Windscheif bedeutet die beste Platzierung der deutschen Männer bei diesem Turnier. „Die Top Ten waren unser Ziel“, sagte Walkenhorst. „Schade, dass wir im ersten Satz eine 13:8-Führung verspielt haben. Aber da fehlt noch Konstanz und Stabilität in unserer ersten gemeinsamen Saison.“ (dpa)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben