Befreiungsschlag für Mavs : Nowitzki führt Dallas zum Sieg

Die Dallas Mavericks können noch gewinnen. Nach einer Niederlagenserie zuletzt führte Dirk Nowitzki die Texaner zum ersehnten Sieg gegen die New York Knicks.

Dirk Nowitzki
Dirk Nowitzki findet gegen die New York Knicks zurück zu alter Form. -dpa

Gefallen und wieder aufgestanden: Nach dem schwächsten Saisonstart des Jahrzehnts ist bei den Dallas Mavericks dank Basketball-Superstar Dirk Nowitzki der Knoten geplatzt. Nach fünf Niederlagen in Serie brachte der deutsche Team- Kapitän das schwer angeschlagene Schiff der Mavs in der Nacht zum Montag in der nordamerikanischen Profi-Liga NBA wieder auf Kurs.

Mit der überragenden Wurfausbeute von 39 Punkten sowie 15 Rebounds führte der Würzburger sein Team zum 124:114 n.V. bei den New York Knicks. "Diese bittere Zeit der Erfolglosigkeit fühlte sich so an, als hätten wir über drei Monate nicht mehr gewonnen", sagte der 30- Jährige nach der über zweieinhalbstündigen Knochenarbeit, die auch dem neuen Coach Rick Carlisle wieder zu mehr Sicherheit auf dem Trainerstuhl verhalf. Jason Terry hatte 38 Sekunden vor dem regulären Spielende mit einem Sprungwurf für die zwei notwendigen Punkte zum Ausgleich gesorgt.

Mavs geben Rote Laterne ab

Bei seiner Saisonbestleistung holte 2,13 Meter-Riese Nowitzki allein in der Verlängerung sieben Punkte und ergänzte sich im vollgepackten Madison Square Garden vor 19.271 Zuschauern blendend mit Josh Howard. An der Seite von "Dirkules" gelangen dem Amerikaner 31 Punkte und 14 Rebounds. Damit gaben die Texaner (3 Siege und 7 Niederlagen) in der Southwest Divison der Western Conference die Rote Laterne an die punktgleichen Memphis Grizzlies ab, die nach vier Pleiten nacheinander an das Tabellenende rutschten.

"Wir mussten einfach raus aus dieser Schwarzen Serie und hatten uns darauf eingeschworen, voll auf Angriff zu spielen. Das ganze Team stand hinter mir und ermunterte mich immer wieder zum Korbwurf und aggressivem Spiel", sagte Nowitzki. Der Nationalspieler hatte die Nachspielzeit mit zwei verwandelten Freiwürfen eröffnet. Das war nach dem 6:4-Start erst die zweite Führung überhaupt im Match.

Die machtlosen Knicks knickten in der rasanten Schlussphase der Mavs mit 19:2 Punkten in noch verbleibenden 7:26 Minuten völlig ein. Als Nowitzki einen Dreier-Weitwurf zum 120:112 versenkte, stieß "The German Wunder" schon die Faust zum Triumph in die stickige Luft. (mbo/dpa)

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