• Bei dem Golfturnier diktiert der Regen den Zeitplan - Cejka und Jimenez haben ihre Schäfchen ins Trockene gebracht

Sport : Bei dem Golfturnier diktiert der Regen den Zeitplan - Cejka und Jimenez haben ihre Schäfchen ins Trockene gebracht

Der Münchner Alexander Cejka und der spanische Ryder-Cup-Spieler Miguel Angel Jimenez sind die Spitzenreiter nach Vollendung der wegen Regens abgebrochenen ersten Runde beim 13. German Masters der Golfprofis in Pulheim. Cejka und Jimenez hatten ihre Runden bereits am Donnerstag mit jeweils 66 Schlägen beendet.

Bei der Fortsetzung am Freitag hatte der zweimalige US-Masterssieger Jose Maria Olazabal die Chance, mit dem Führungsduo gleichzuziehen, doch dem Spanier unterlief am letzten Loch ein Bogey. Damit bildete Olazabal gleichauf mit drei weiteren Spielern mit 67 Schlägen das Verfolger-Quartett. Sein Landsmann Sergio Garcia, nicht nur in Spanien als Wunderknabe gefeiert, liegt ebenso wie US-Star Fred Couples und Vijay Singh von den Fidschis als Siebter mit 68 Schlägen in Reichweite der Spitzengruppe.

Teilweise wolkenbruchartige Niederschläge hatten am Donnerstag für einen vorzeitigen Abbruch des mit 3,75 Millionen Mark dotierten Turniers im Club Gut Lärchenhof gesorgt. Die Spielbahnen und die Grüns glichen einer Seenplatte. Zum Zeitpunkt des Abbruchs hatte Bernhard Langer seine 18 Löcher bereits gespielt. Der Anhausener, der seit seinem dritten Erfolg beim eigenen Masters 1997 auf einen Erfolg auf der Europa-Tour wartet, spielte nach Höhen und Tiefen eine 70er-Runde und fand sich damit wie Titelverteidiger Colin Montgomerie aus Schottland auf dem 18. Platz wieder.

Hervorragend schlug sich der Kölner Marcel Siem, der als einer von drei deutschen Amateuren per Sondergenehmigung im 111-köpfigen Feld antreten darf. Der Nationalspieler hatte nach neun Löchern vier Schläge unter Par gelegen, doch ein Doppel-Bogey am 15. Loch kostete ihn am Freitag zwei Schläge. Damit standen am Ende wie bei Langer und Montgomerie 70 Schläge zu Buche und die Chance, den Cut der 65 Besten (plus Schlaggleiche) zu schaffen.

Dem privaten Glück stand im Fall Sven Strüver sportliches Pech gegenüber. Der Hamburger, der am 20. September erstmals Vater wurde, benötigte zum Auftakt 76 Schläge und musste am zweiten Tag um die Qualifikation für die beiden Schlussrunden kämpfen.

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