Sport : Beim VfB Stuttgart fließt das Geld

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Stuttgart - Mit dem Gewinn der Meisterschaft kommt auch das Geld. Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart kann in der Champions League mit Einnahmen von mindestens 15 bis 20 Millionen Euro rechnen. Aus dem deutschen Fernsehvertrag kommen noch einmal 26 Millionen Euro dazu, das sind rund 80 Prozent mehr als im Vorjahr. Noch in der Saison 2003/04 brachte die Champions League den Stuttgartern nur knapp zehn Millionen Euro ein.

Dennoch neigt der VfB auch jetzt zu einer maßvollen Transferpolitik. „Wir sind bei diesem Thema sehr sensibel. Wenn Spieler oder Berater unsere finanziellen Möglichkeiten ausnutzen wollen, werden die nicht bei uns landen“, sagt Teammanager Horst Heldt. Ein Teil der Einnahmen aus der Champions League wird für die Anhebung von Gehältern der Schlüsselspieler gleich wieder verplant – auch, damit diese den Begehrlichkeiten anderer Vereine leichter widerstehen können.

Unter dem als spendierfreudig bekannten Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder hatte der Verein einst über 15 Millionen Euro Schulden angehäuft. Aktuell existieren noch acht Millionen Verbindlichkeiten, denen ein vielfaches an Werten gegenübersteht, so dass der Verein praktisch schuldenfrei ist. dpa

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