Sport : Bem-vindo! 3000 Berliner Brasilianer warten auf ihre Favoriten

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Der brasilianische Fußball macht den Deutschen zwar Angst, genau wie der erotisch aufgeheizte Karneval, aber zugucken möchten sie schon. Brasilien steht für sinnliche Ekstase. Viele brasilianische Musiker und Tänzer arbeiten in Berlin. Das Epizentrum brasilianischer Lebensfreude ist das „Ipanema“ in der Torstraße 164. Dort gibt es Livemusik und reichlich zu essen – allerdings ohne Speisekarte. Gegessen wird, was auf den Tisch kommt. Die WM-Auslosung wurde gestern natürlich live ins „Ipanema“ übertragen, auch wenn dem Favoriten eigentlich egal sein kann, welche Mannschaft er zuerst aus dem Turnier kickt. Rund 3000 Brasilianer leben nach Schätzung der Botschaft in Berlin. Neben dem Karneval der Kulturen, der ohne die Gruppen vom Zuckerhut nicht denkbar wäre, wird brasilianische Kultur regelmäßig im Ibero-Amerikanischen Institut an der Potsdamer Straße neben der Staatsbibliothek und in der Botschaft angeboten.

Parallel zur WM läuft im Haus der Kulturen der Welt ein brasilianisches Programm mit Musik, Film, Theater und Literatur unter dem Titel „Copa da Cultura“. Dabei wird das Thema Fußball von den unterschiedlichsten Seiten beleuchtet und mit den Mitteln der Kunst verfremdet. Das Land ist außerdem 2006 Partnerland der Popkomm und Schwerpunktthema des Designmai. loy

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