Sport : Bereit für St. Pauli

Mathias Klappenbach

Dreieinhalb Wochen hat der FC Bayern München nun Zeit, sich auf das Endspiel vorzubereiten. Werder Bremen und Schalke 04 sind in der Bundesliga abgehängt. So können die Münchner in ihrem Aufgabenheft hinter dem Punkt Meistertitel einen Haken machen. Ab heute sollten sie sich der einzigen großen Aufgabe widmen, die in dieser Saison noch bevorsteht: nicht in Hamburg zu scheitern. Dort muss der FC Bayern im Halbfinale des DFB-Pokals beim FC St. Pauli antreten.

Am Millerntor findet am 12. April das vorgezogene Endspiel statt, im anderen Halbfinale treffen Eintracht Frankfurt und Arminia Bielefeld aufeinander. Nur der FC St. Pauli kann also die Münchner noch gefährden. Deshalb sollte der Rekordmeister jetzt in ein mentales Trainingslager gehen. Die Kapazitäten dafür hat er frei, denn auch der Tabellenzweite in der Bundesliga wird ihm nicht mehr gefährlich werden. Für den HSV ist es wichtiger, fünf Punkte Vorsprung auf Schalke zu haben als sechs Punkte Rückstand auf die Bayern. Die Münchner noch anzugreifen, kommt für den Bundesligisten aus Hamburg auch nach eigenen Aussagen noch zu früh.

Der HSV kann nur darauf hoffen, dass die Bayern beim örtlichen Regionalligisten scheitern und das Klassenziel nationales Double verfehlen. Dann würde St. Pauli Pokalsieger – und der HSV nächstes Jahr Meister vor den traumatisierten Bayern.

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