Sport : Berlin Capitals: Probleme mit dem Toreschießen

Claus Vetter

Seit zwölf Spieltagen ist Chris Valentine Trainer der Capitals, und bislang hatte der Nachfolger von Michael Komma meist Grund zur Freude. Die Berliner rangieren auf dem dritten Tabellenplatz in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL), haben unter Valentine 21 von 36 möglichen Punkten geholt. Zuletzt lief es aber bei den Charlottenburgern nicht gerade rund, von den zurückliegenden vier Partien konnten die Capitals keine in der regulären Spielzeit für sich entscheiden. Nur drei Punkte gab es, das Tor von Senger beim 1:2 in Schwenningen am Sonntag wurde als letztes der Berlin Capitals bejubelt.

Seit 107 Minuten sind die Berliner ohne Treffer. Am Dienstag, beim Gastspiel der Capitals in Mannheim, gab es eine im Eishockey selten zu bestaunende Nullnummer: Allein der einmal mehr herausragende Torhüter Andrej Mezin rettete seine Mannschaft ins Penaltyschießen, wo die Capitals schließlich den Kürzeren zogen. Krise an der Jafféstraße? Nein, so weit wolle er nicht gehen, sagt Valentine. Bei 60 Spielen in der Hauptrunde müssten alle Teams mit Formschwankungen leben. "Allgemein spielen wir sehr gut, aber ohne Glück", meint der Capitals-Trainer. "Wir haben Probleme mit dem Toreschießen, besonders auswärts." Die Ausfälle beim stürmenden Personal ließen sich momentan nicht kompensieren.

Auch am Freitag bei den Hannover Scorpions wird Valentine womöglich auf drei wichtige Angreifer verzichten müssen: Corriveau (Leistenbruch) beginnt am Donnerstag wieder das Training. Huusko (Rückenprobleme) ist nicht im Vollbesitz seiner Kräfte, Fraser erlitt in Schwenningen eine Gehirnerschütterung. Keine guten Vorraussetzungen für die Capitals, die bereits sechs Punkte hinter Tabellenführer München liegen.

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