Sport : Berlin Capitals: Wieder nur ein Punkt

Die Bilder gleichen sich. 2:0 führten die Berlin Capitals am Freitag nach zwei Dritteln gegen die Revier Löwen aus Oberhausen, am Ende mussten sie sich nach Penaltyschießen geschlagen geben. Auch gestern, beim Gastspiel in Nürnberg, lagen die Berliner vor dem letzten Drittel 2:0 vorn, und wieder reichte es nur zu dem einen Punkt, der in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) für den Verlierer des Penaltyschießens vergeben wird. 3:2 (0:2, 0:0, 2:0/1:0) siegten die Nürnberg Ice Tigers.

"Ich bin trotzdem zufrieden", sagte der Berliner Trainer Chris Valentine. "Im Gegensatz zum Freitag haben wir heute nicht aufgehört, Eishockey zu spielen. Im Gegenteil, wir waren gut bis zur Schlusssirene. Aber Nürnberg hat eben auch eine sehr gute Mannschaft." Dennoch sah es lange so aus, als würden die Capitals drei Punkte mit nach Hause nehmen. Schon nach 104 Sekunden gelang Petri Kujala das 1:0, 51 Sekunden später schob Greg Johnston ein zweites Tor nach. Es sah gut aus für die Capitals, die das Spiel souverän kontrollierten und gegen die ungestüm, aber selten durchdacht anrennenden Nürnberger kaum einmal ernsthaft in Verlegenheit gerieten.

Wer weiß, wie das Spiel geendet hätte, wenn Mario Chitarroni nicht schon nach 83 Sekunden des Schlussdrittels der Treffer zum 1:2 gelungen wäre. Nürnberg stürmte weiter, schaffte durch Lundell den Ausgleich, doch auch die Capitals hätten bei zwei Chancen von Ullrich noch ein Erfolgserlebnis feiern können. So kam es zum Penaltyschießen, in dem weder der Berliner (und frühere Nürnberger) Torhüter Mezin noch der Nürnberger (und frühere Berliner) Duffus eine besonders gute Figur machte. Beide kassierten jeweils drei Treffer, bis schließlich Jiranek mit dem 14. Penalty alles klar machte für die Ice Tigers.

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