Sport : Berlin hofft auf WM der Leichtathletik

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Berlin Wenn Berlin 2009 die Leichtathletik-Weltmeisterschaft austragen darf, würde sich das die Stadt 17 Millionen Euro kosten lassen. 40 Millionen Euro betragen die Gesamtkosten. Zuvor investiert der Regierende Bürgermeister schon einmal einige Arbeitstage. Klaus Wowereit wird drei Tage bei den Olympischen Spielen in Athen als Lobbyist der Bewerbung auftreten und außerdem bei Leichtathletik-Meetings wie dem in Zürich um Unterstützung werben. „Berlin hat die besten Voraussetzungen – von der Infrastruktur bis zum modernsten Stadion der Welt“, sagte Wowereit.

In der nächsten Woche wird Christoph Kopp, der Präsident des Berliner Leichtathletik-Verbandes, die Bewerbungsunterlagen beim Weltverband der Leichtathleten (IAAF) in Monte Carlo abgeben. Am 5. Dezember entscheidet das Council der IAAF in Helsinki, wer den Zuschlag erhält. Neben Berlin sind noch Brüssel, Valencia, Split, Casablanca und Daegu im Rennen. Brüssel gilt als härtester Konkurrent Berlins.

Um bei den Vertretern des Weltverbandes einen guten Eindruck zu machen, hoffen die Berliner vor allem auf einen guten Zuschauerschnitt beim Leichtathletik-Meeting Istaf, das am 12. September wieder im Olympiastadion stattfindet. „Es ist realistisch, dass 40 000 Zuschauer kommen werden“, sagte Werner Gegenbauer, der die Bewerbung in Berlin koordiniert. Bei der Vergabe der Weltmeisterschaft 2005 vor eineinhalb Jahren hatte Berlin in Nairobi gegen Helsinki verloren. teu

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